ASP-Impfstoff

Angesichts der massiven Ausbreitung der ASP in China wird mit Hochdruck an einem Impfstoff geforscht. Der Druck in China ist allerdings so groß, dass Schweinehalter nicht zugelassene Impfstoffe illegal einsetzen.

Seit die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Chinesen 40% des Schweinebestandes gekostet hat, wird mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen die Seuche gearbeitet. Erste Feldtests sind angelaufen.

Nicht zugelassene Impfstoffe

Doch ist der Druck im Land so groß, dass Schweinehalter nicht zugelassene Impfstoffe illegal einsetzen. Das chinesische Landwirtschaftsministerium sucht offiziell nach Herstellern, Vertreibern und Verkäufern von illegalen ASP-Impfstoffen. Alle Kommunen sind angewiesen, die Schweinehaltungsbetriebe in ihrem Distrikt daraufhin zu untersuchen. Mit illegalen Impfstoffen immunisierte Schweine gelten als infiziert, sobald sie positiv getestet wurden. Sie werden entschädigungslos getötet. Die illegale Impfung gilt als sehr gefährlich, da das Virus dadurch verbreitet werden kann.

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Über das Ausmaß der Afrikanischen Schweinepest in China wird viel spekuliert. Prof. Dr. Dirk Pfeiffer arbeitet als Tierseuchenexperte in Hongkong fast direkt vor Ort. Wie dramatisch ist die Lage?

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