Kräuterfülle aus Papenburg

In Papenburg haben sich 49 Gärtner zur Gartenbauzentrale zusammengeschlossen. Die Familie von Fritz Schulz zieht bis zu 18 verschiedene Kräuter an. Gerade läuft die Umstellung auf Bioanbau.

Mit schnellen Schritten durchquert Fritz Schulz das Gewächshaus und tritt in den Hinterhof hinaus. Dort sind Mitarbeiter gerade dabei, die frisch vom Feld eingefahrenen Schnittlauchballen in großen Boxen festzustampfen. Danach geht es bei –5° C ins Kühlhaus. 35 ha Schnittlauch können dort eingelagert werden.

„Schnittlauch ist eine Sonderkultur, weil sie im Freiland kultiviert werden muss“, erklärt Schulz. Der 68-Jährige stammt ursprünglich aus Dresden. Sein Vater hatte die elterliche Gärtnerei 1961 zurückgelassen, weil er unter aus seiner Sicht nicht annehmbaren Bedingungen in eine LPG eintreten sollte. 1981 kam die Familie nach Papenburg, dort sind auch Schulz drei Geschwister als Gärtner tätig.

Termingerechte Erzeugung

„Schnittlauch ist das schmutzigste Gemüse“, erklärt Schulz während er sich auf Zehenspitzen seinen Weg zwischen Sand und Pfützen bahnt. Doch hat das Amaryllisgewächs auch Vorteile: Ist Schnittlauch erst einmal im Kühlhaus, kann Schulz den Zeitpunkt des Austreibens frei bestimmen und damit schnell auf Bestellungen reagieren. „Beim Schnittlauch können wir wunderbar...


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