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Garten

Hochbeete – Gemüse stets im Blick

Hält ein Hochbeet, was die Experten versprechen? Das haben wir Birgit Tertilt gefragt. Die Landfrau gärtnert im zweiten Jahr auf bequemer Höhe.

Birgit Tertilt sät und pflanzt in das Hochbeet vor allem Gemüse zum Frischverzehr für ihren vierköpfigen Haushalt.

Das traditionelle Gemüsebeet ist auf dem Hof Tertilt in Alverskirchen, Kreis Warendorf, längst Geschichte. „Zu arbeitsaufwendig“, urteilten Birgit und Heinz Tertilt und säten stattdessen Rasen ein. Doch die Lust auf frisches Gartengemüse blieb. Im März 2017 baute Heinz Tertilt an einem sonnigen Standort in der Nähe der Küche ein Hochbeet für Gemüse. Für den Rahmen verwendete er gut abgelagerte, 3 bis 4 cm dicke Eichenbretter und kleidete ihn innen mit Teichfolie aus. Dann wurde der Kasten mit Strauchschnitt, Mist und Mutterboden gefüllt. Wir waren mit der Kamera dabei, als das Hochbeet zum ersten Mal gefüllt wurde (siehe Wochenblatt-Folge 10/2017, Seite 86). Nun waren wir erneut vor Ort, um das Beet im zweiten Standjahr anzuschauen.

Im 4 x 1,20 m großen Beet stehen zurzeit 18 Kohlrabi, 6 junge Schnittlauchstauden, 1 junge Liebstöckelpflanze, 24 Pflück­salatköpfe, 6 Raukepflanzen, 12 Knollensellerie, 12 Porree, 14 Zwiebelpflanzen, 2 Reihen Radieschen, 8 Erdbeer­pflanzen.

Folgendes fiel beim Orts­termin auf:

  • Selbst abgelagerte Eichenbretter verziehen sich unter Witterungseinfluss. Einige Bretter rissen und mussten nachgeschraubt werden.
  • Die Teichfolie zum Schutz vor Feuchtigkeit hatte Heinz Tertilt oben an den Brettern mit Schrauben samt Unterlegscheiben fixiert. Doch die Zugkräfte sind so groß, dass die Folie sich teilweise löst. Besser wäre es gewesen, die Folie über den Beetrand zu schlagen und mit einem Brett zu fixieren.
  • Im ersten Jahr sackte die Füllung um mindestens 20 cm zusammen. Das entspricht gängigen Erfahrungswerten. In diesem Frühjahr füllte Heinz Tertilt die eine Hälfte des Beetes mit Erde auf. Die andere Hälfte leerte er komplett aus. Dann füllte er den Boden mit Stammabschnitten einer gefällten Pappel. Darüber schichtete er Strauchschnitt, Mist und Erde. Das Holz soll starkes Zusammensacken der Füllung verhindern. Noch sind beide Beethälften gleich gut gefüllt.

Den kompletten Beitrag lesen Sie im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben, Ausgabe 24 vom 14. Juni 2018.

Das Video, wie Birgit und Heinz Tertilt ihr Hochbeet gebaut und zum ersten Mal gefüllt haben, sehen Sie hier: