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Die Sonne aussperren

So bleibt es im Haus kühl

Der Sommer beginnt und eine Hitzewelle kommt. Was tun, damit das Zuhause nicht zur Sauna wird? Hier sind Tipps unter anderem von der Verbraucherzentrale Hamburg, die helfen, Wohnung oder Haus vor der sommerlichen Hitze zu schützen.

Damit das Schlafzimmer an heißen Tagen kühl bleibt, sind Rolläden, Fensterläden oder Gardinen auch tagsüber zu schließen.

Wenn es draußen heiß ist, freut sich jeder über eine Abkühlung im Haus. Doch ist die Hitze einmal im Haus, lässt sie sich schwer wieder herauskomplimentieren. Deshalb rät die Verbraucherzentrale Hamburg: Lassen Sie die Wärme gar nicht erst rein.

Lüften Sie zur richtigen Zeit.

  • Bleibt es über längere Zeit sonnig und warm, immer früh am Morgen oder spät am Abend querlüften. Dazu so früh oder so spät wie möglich die gegenüberligenden Fenster und Türen öffnen.
  • Tagsüber möglichst alle Fenster und Türen geschlossen halten. Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken.

Sonne mit Jalousien aussperren

  • Fenster sind das Einfallstor für Sommerhitze. Rolläden, Jalousien oder Markisen auch tagsüber schließen bzw. ausfahren. Am besten gegen Sonneneinstrahlung helfen Schattenspender, die außen angebracht sind. So gelangt die Wärme gar nicht oder weitaus weniger ins Haus. Aber auch eine Innenbeschattung durch Vorhänge oder Rollos vermindert das Aufheizen der Zimmer.
  • Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor dem Fenster hängt. Helle Farben reflektieren Sonnenlicht besser als dunkle.
  • Aufgeklebte Sonnenschutzfolie oder Sonnenschutzverglasung kann nützlich sein, allerdings werden die Räume dadurch dauerhaft verdunkelt. Das bedeutet, auch an trüben Tagen gelangt weniger Licht in Ihre Wohnung.
  • Das Aufhängen von feuchten Baumwolltüchern etwa vor dem Fenster kann helfen, dass Räume etwas auskühlen. Denn beim Verdunsten entzieht das Wasser seiner Umgebung Wärme.

Elektrische Geräte ausstellen

  • Jedes elektrische Gerät produziert immer auch Wärme. Je weniger Elektrogeräte im Einsatz sind, desto besser. Auch in Stand-By-Betrieb geben sie Wärme ab. Deshalb den Stecker ziehen, wenn es möglich ist.
  • Der zweite Kühlschrank fürs leckere Eis mag an Sommertagen besonders wichtig scheinen, doch er produziert Wärme, die im Raum bleibt.
  • Hilfreich ist hingeben eine Dunstabzugshaube beim Kochen. Sie transportiert die Hitze vom Herd ab.

Ventilator und Klimaanlage

Allein schon die Luftbewegung, die ein Ventilator erzeugt, macht Hitze erträglicher.

  • Ein Standventilator sorgt für einen Luftzug im Haus und ist eine kostengünstige Alternative zu einer Klimaanlage.
  • Beim Aufstellen darauf achten, dass der Ventilator mit der Rückseite zum Fenster zeigt. So kann in den Morgen- und Abendstunden frische Luft in den Raum transportiert werden.
  • Wer auf eine Klimatisierung in Wohnung oder Haus nicht verzichten kann oder will, sollte auf effiziente Klimageräte setzen und ein Modell mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Fest eingebaute Splitgeräte sind in der Regel erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte.

Das Dach dämmen

  • Viel Hitze gelangt über schlecht gedämmte Dächer in die Wohnräume. Eine gute Dämmung ist auf Dauer die beste Lösung – sie hält das Haus im Sommer schön kühl und im Winter schön warm. Gerade in Räumen unter dem Dach werden Sie den Unterschied sofort merken.