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Jetzt kneten, später backen

Hefeteig auf Vorrat

Wer zum Frühstück frisch gebackene Brötchen servieren möchte, muss nicht um fünf Uhr aufstehen, damit der Teig Zeit genug hat zum Gehen. Er wird einfach abends vorher zubereitet und in den Kühlschrank gestellt.

Nach dem Kneten den Hefeteig abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Dann lässt er sich Zeit zum Gehen.

Hefeteig lässt sich gut vorbereiten und zwar bereits einen Tag bevor das Gebäck serviert werden soll. Dazu alle Zutaten gründlich verkneten, dann den Teig in eine größere Schüssel geben, diese verschließen und in den Kühlschrank stellen. Kälte mögen Hefepilze nicht gern, sie arbeiten langsam und der Teig hat viel Zeit zum Aufgehen. Wichtig: Die Zutaten sollten möglichst kalt sein.

Am nächsten Tag – spätestens nach etwa 24 Stunden – den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, kneten und schon ist der Teig bereit, um zu Pizza, Brot oder Kuchen verarbeitet zu werden.

Wer noch länger im Voraus arbeiten möchte, friert den Teig ein. Praktisch ist es beispielsweise, gleich die doppelte Portion zu machen und eine Hälfte auf Eis zu legen. Vor dem Frosten alle Zutaten verkneten, den Teig in ein oder mehrere Gefrierbeutel füllen und ins Gefriergerät geben. Am besten den Teig mit viel Mehl bestäuben, damit er nicht am Gefrierbeutel kleben bleibt. So bleibt er etwa ein halbes Jahr einsatzbereit.

Zum Auftauen den Teig abgedeckt einige Stunden bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Dann den Teig wie gewohnt verarbeiten. Es kann sein, dass er etwas mehr Zeit zum Gehen braucht.