Corona

Aktuelles zu FFP2-Masken

FFP2-Masken sollen den Träger besser vor einer Infektion mit dem Corona-­Virus schützen. Doch Maske ist nicht gleich Maske. Derzeit gibt es auch minder­wertige Produkte auf dem Markt. Worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Für die meisten Einsatzbereiche reichen einfache Mund-Nasen-Bedeckungen wie genähte Masken oder herkömmliche Einwegmasken aus. Einen noch besseren Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV2 durch die Atemluft versprechen partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken).

Sie verhindern weitgehend das Einatmen infektiöser Tröpfchen und Aerosole. Daher dienen sie in erster Linie dem Eigen­schutz. Das gilt zumindest für FFP-Masken mit Atemventil. Masken ohne Ausatemventil filtern sowohl Ein- als auch Ausatemluft und schützen daher auch im begrenzten Maße das Umfeld.

FFP-Atemschutzmasken sind daher vor allem für Menschen wichtig, die als medizinisches und pflegerisches Personal oder als Helfer in direktem Kontakt mit (möglicherweise) Infizierten stehen.

Aber auch Menschen, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit SARS-CoV2 profitieren von dieser persönlichen Schutzausrüstung. Über 65-Jährige und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sollen daher künftig 15 FFP2-Masken gegen eine geringe Eigenbeteiligung erhalten können. Die Kosten übernimmt laut Beschluss der Bund.

Sonderregelung für persönliche Schutzausrüstung wie FFP2-Masken

An FFP2-Masken sind bestimmte Sicherheitsstandards geknüpft. Sie müssen die Anforderungen der Norm DIN EN 149:2009-8 erfüllen und ein CE-Kennzeichen mit vierstelliger Nummer tragen. Zwischenzeitlich war dies anders geregelt.

Weil zu Beginn der Corona-Pandemie nicht ausreichend FFP-Masken zur Verfügung standen, durften per Verordnung vorübergehend auch Atemschutzmasken ohne euro­päische CE-Nachweise eingeführt und verkauft werden. Die Verkehrs­fähigkeit hatte dann die zuständige Marktüberwachungsbehörde, in NRW sind das die Bezirksregierungen, zu kontrollieren.

Masken, die durch dieses vereinfachte Zulassungsverfahren auf dem Markt sind, haben keine CE-Kennzeichnung und keine Prüfnummer....


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