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Gartengestaltung

Zwerggehölze: immergrüne Hingucker

Was kommt nach der letzten toten Buchsbaumkugel? Als immergrüne Alternative bieten sich kleinbleibende Zypressen, Eiben oder Kiefern an. Sie können jetzt gepflanzt werden.

Spezielle gezüchtete Mini-Nadelbäume wie Wacholder, Zedern und Zypressen sehen gut in Töpfen aus.

Nicht alle Nadelgehölze wollen hoch hinaus. Zwergsorten wachsen langsam und bleiben über die Jahre klein. Sie können anstelle von Formgehölzen wie Buchsbaumkugeln in die Beete gepflanzt werden und machen sich auch gut in Pflanzgefäßen. Da sie Frost vertragen und immergrün sind, geben sie rund ums Jahr ein schönes Bild ab.

Das Angebot an immergrünen Zwerggehölzen, die auch ins Beet passen, wächst.

Laune der Natur

Zwergbäume haben ihren Ursprung häufig in einer Mutation. Wenn sich das Erbgut in der Knospe eines gewöhnlichen Baumes verändert, erwächst daraus ein Ast mit besonderen Merkmalen. „Hexenbesen“ werden die Büsche aus dicken, kurz bleibenden Trieben im Volksmund genannt. Baumschulgärtner schneiden Stücke ab und setzten sie auf den Stamm gewöhnlicher Gehölze. Durch die Veredlung entstehen langsam wachsende Bäumchen. Anders als Bonsais bleiben sie von allein klein und müssen nicht gestutzt werden.

Zu den Zwergehölzen mit kriechendem Wuchs zählt beispielsweise dieser Gelbe Kriechwacholder.

Verschiedene Formen

Zwerggehölze werden in den Baumschulen als Topfpflanzen angeboten und können jetzt gepflanzt werden. Das Sortiment enthält sowohl kriechende Sorten, deren Zweige über den Rand des Pflanzgefäßes wachsen, als auch Sorten mit kompakt-rundem Wuchs. Typische Zwerggehölze sind zum Beispiel:

  • Muschelzypresse (Chamaecyparis obtusa ‘Nana Gracilis’) – sie gedeiht im Halbschatten bis Schatten und wächst sehr langsam. Ihre muschelförmig geformten Zweige sind ein Hingucker.
  • Balsam-Tanne (Abies balsamea ’Piccolo’) – ihre Nadeln sind kurz und sitzen dicht an den Zweigen, was ihr ein flauschiges Aussehen verleiht. Zudem duften sie aromatisch. Sie braucht ein hohes Pflanzgefäß, in dem sie längere Wurzeln bilden kann.
  • Zwerg-Eibe (Taxus cuspidata ‘Nana’) – sie wächst eher breit als hoch und ist sehr robust. Einen Rückschnitt verträgt sie gut.
  • Zwerg-Kiefer (Pinus mugo pumilio) – sie wächst kissenförmig. Pro Jahr legt die Pflanze nur etwa 5 cm zu und wird auch im Alter nicht höher als 50 bis 80 cm.
  • Zwerg-Wacholder (Juniperus squamata) – er wirkt elegant durch die bläuliche Farbe seiner Nadeln. Es gibt sowohl kriechende Sorten, deren Zweige über den Rand des Pflanzgefäßes wachsen, als auch Sorten mit kompakt-rundem Wuchs.