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Förderung

Geld fürs Energiesparen

Das Förderprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau geht in eine neue Förderrunde.

Lüften ist notwendig, kostet aber viel Energie. Seit 2016 können Landwirte Fördergelder in Anspruch nehmen, wenn sie die Energieeffizienz in ihrem Betrieb steigern.

Ganze 3400 Nutzer, 73 Mio. € Fördermittel und eine jährliche Energieeinsparung von 274 GWh, die umgerechnet dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von knapp 60 .000 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Das ist die Dreijahresbilanz des 2016 von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestarteten Förderprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau.

Nun trat das Förderprogramm zu Beginn des Jahres 2019 in eine neue Förderperiode. Bis Ende Juni 2021 können Landwirte und Gartenbauer weiterhin Fördergelder für Maßnahmen, die die Energie­effizienz in ihrem Betrieb verbessern, bekommen. Dazu gehört unter anderem Folgendes:

  • Beratung: Die Kosten für die einzelbetriebliche Beratung können bis zu einer Höhe von 80 % gefördert werden. Der Förderhöchstsatz ist nach Höhe der jährlichen Energiekosten im Betrieb gestaffelt. Die Beratung kann nur dann gefördert werden, wenn sie von einer zugelassenen sachverständigen Person erfolgt und zuvor ein entsprechender Antrag bewilligt wurde. Ergebnis der Beratung ist ein betriebliches Energieeinsparkonzept. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen wirtschaftlich sinnvoll sein.
  • Einzelmaßnahmen: Förderfähig sind zudem der Austausch bzw. die Umrüstung von Anlagenteilen oder Aggregaten durch hocheffiziente. Dazu zählen zum Beispiel elektrische Motoren, Antriebe, Pumpen, Ventilatoren.
  • Systemische Optimierung: Auf Grundlage eines betriebsindivi­duellen Energieeinsparkonzepts werden der Ersatz und die Erneuerung ganzer technischer Systeme auf der Basis energiesparender Technologien gefördert. Die systemische Optimierung umfasst dabei alle Anlagen bzw. Anlagenteile, die dazu beitragen, den Energieverbrauch eines technischen Systems zu verringern.
  • Neubau von Niedrigenergie-Gebäuden für die pflanzliche Erzeugung.
  • Neubau von energieeffizienten Anlagen für die Lagerung oder Erstaufbereitung von pflanzlichen Erzeugnissen.

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