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Land schafft Verbindung

Bundesweite Mahnfeuer geplant

"Land schafft Verbindung" plant für Samstag bundesweite Mahnfeuer. Landwirte aus NRW wollen sich beteiligen.

Mit Mahnfeuern wollen die Landwirte ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

Um den Forderungen der Großdemonstration vom 26. November2019 in Berlin Nachdruck zu verleihen, plant die Organisation „Land schafft Verbindung“ am morgigen Samstag, den 7. Dezember 2019, in ganz Deutschland Mahnfeuer.

„Damit unterstützen wir auch unsere Kollegen aus Baden-Württemberg. Dort stehen nächste Woche weitere Diskussionen zum Volksbegehren „Artenschutz - rettet die Bienen“ an“, schreibt NRW-Pressesprecher Georg Biedemann in einer Mitteilung. Mit dem Mahnfeuern wolle LsV die Bedeutung der Landwirtschaft bei diesen Gesprächen untermauern. Weiterhin suchen wir den Dialog mit Politikern, den Medien und der Gesellschaft.

Landwirte und Landwirtinnen aus den Kreisen Minden-Lübbecke, Gütersloh, Höxter und Paderborn wollen sich beteiligen. „Mit den Mahnfeuern wollen wir die Bedeutung und Notwendigkeit unserer heimischen Landwirtschaft zeigen und untermauern“, betont Mirko Schmale aus Rahden-Varl. Er ist einer der hauptverantwortlichen Mitorganisatoren in Ostwestfalen-Lippe.

Er bekräftigt: „Wir verschließen uns nicht nötigen Veränderungen. Es ist aber wichtig, Landwirte in Veränderungsprozesse miteinzubeziehen und Entscheidungen nicht über sie hinweg zu treffen.“

„Wir sind offen für neue Umweltmaßnahmen, die wir in unsere Erzeugung einbauen“, unterstreicht der Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des OWL-Bezirksverbandes. Es gehe nicht um das Ob, sondern ausschließlich um das Wie. Die Lebensweise der modernen Gesellschaft habe vielfältige Auswirkungen auf die Umwelt. Landwirtschaft sei Teil dieser modernen Lebensweise.