Zum Inhalt springen
8 °C Münster (Westfalen)

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Lohnverarbeitung birgt Potenzial

Obst selbst trocknen oder trocknen lassen?

Äpfel im großen Stil zu dörren bedeutet Handarbeit. Die Manufaktur von Luise Janssen aus Tönisvorst bietet diese Form der Weiterverarbeitung im Lohn für landwirtschaftliche Betriebe an.

Das Trocknen von Obst ist die wohl älteste Form des Konservierens und bedeutet bis heute viel Handarbeit.

Apfelchips sind gefragt. Doch die Herstellung ist zeit- und kostenintensiv. Da stellt sich schnell die Frage: „Selber machen oder machen lassen?“. In der Manufaktur von Luise Janssen werden täglich bis zu 900 kg Äpfel und auf Nachfrage auch andere Obstsorten zu knackigen Chips verarbeitet. Zahlreiche regional ansässige Obstbaubetriebe nutzen dieses Angebot. Obst, das nicht als A-Ware in den Verkehr gebracht wird, findet hier eine ökonomisch sinnvolle Verwendung. Außerdem erweitern die direktvermarktenden Betriebe ihre Produktpalette.

Lohnarbeit heißt Qualität

In der Manufaktur wird im Lohn getrocknet. Das heißt, die landwirtschaftlichen Betriebe selbst müssen nicht in kostspielige Anlagen investieren, Zeit für die Einarbeitung aufwenden und sich fachspezifisches Know-how aneignen. Sie können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren: qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen.

Den vollständigen Beitrag können Sie nachlesen im Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben in der Folge 46 vom 14. November 2019.