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Treffen in Münster

Niederdeutsch im Münsterland: Sprechen, schreiben, Theater spielen

Schon mal zum Vormerken: In Münster treffen sich im April alle Interessierten, denen Niederdeutsch wichtig ist: weil sie Theater auf Platt spielen beispielsweise, weil sie Flurnamen erkunden oder weil sie gerne Plattdeutsch lesen, schreiben und sprechen.

Plattdeutsches abreißen und lesen: Das geht in Münster. Der dortige Stadtheimatbund hat in der Stadt Abreißblöcke aufgehängt, an denen sich jeder bedienen kann.

Niederdeutsches Theater erfreut sich einer erstaunlich wachsenden Beliebtheit. Ortseingangsschilder erhalten „Zuwachs“ mit dem plattdeutschen Ortsnamen. Volkshochschulen und Museen bieten Kurse oder Gesprächskreise zum Erlernen der niederdeutschen Sprache. Das sind nur einige Belege dafür, dass das westfälische Platt seit einigen Jahren wieder an Interesse gewinnt.

Aber viele Anbieter, Akteure und Interessierte wissen kaum voneinander. Die Bezirksregierung Münster möchte das ändern, gemeinsam mit dem Westfälischen Heimatbund und dem Beirat für Niederdeutsche Sprache im NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Am Freitag, 3. April, soll deshalb ab 14 Uhr im Gebäude der Bezirksregierung in Münster am Domplatz ein Treffen von und für Interessierte stattfinden – ob aus Heimatvereinen, niederdeutschen Theatergruppen, Schulen oder Kultureinrichtungen. Auch Privatleute, die gerne Platt sprechen, können sich „up’n Patt nao Mönster“ machen.