Weltweit haben mehr als 2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu frischem Wasser.

Landfrauen: „Wir machen die Welle!“

Der Landfrauenverband Westfalen-Lippe hat sich das Thema „Wasser“ als Leitthema auf die Fahne geschrieben – mit einer Vielzahl von Aspekten, wie diese Beispiele zeigen.

Weltweit fehlt laut UNESCO mehr als 2,2 Milliarden Menschen der Zugang zu sauberem Wasser. „Dass wir den Hahn aufdrehen können und das Wasser läuft, ist ein großes Privileg“, betont Präsidiumsmitglied Heidrun Diekmann. Beim Verbrauch brauch gilt es das „direkte Wasser“ vom „virtuellen Wasser“ zu unterscheiden.

Direkte Wasser verbrauchen wir unter anderem beim Trinken, Duschen, Kochen, Waschen und mit der Toilettenspülung. Der tägliche Verbrauch liegt in Deutschland pro Einwohner im Schnitt bei 120 l.

Virtuelle Wasser hingegen wird beispielsweise zur Herstellung von Produkten benötigt. Der tägliche Verbrauch liegt in Deutschland pro Kopf bei 3900 l. Wie hoch der virtuelle Verbrauch von Wasser für einzelne Produkte ist, dazu lieferte Philip Heldt folgende Zahlen:

  • 1 kg Kaffee - 21 000
  • 1 kg Rindfleisch - 15 000
  • 1 kg Avocado ‑ 1 500
  • 1 Jeans - 6 000 l

Besonders kritisch: Bei einer Jeans beispielsweise fällt dieser hohe Verbrauch in einer Region an, in der Wasser Mangelware ist.

Wasserhahn statt Plastikflasche

„Trinken Sie mehr Leitungswasser!“, dazu rät der Toxikologe Philip Heldt von der Verbraucherzentrale NRW. Besonders kritisch sieht er den Konsum von Wasser aus...


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