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Unter Daunen gebettet

Decken mit Daunen in der Füllung sollten regelmäßig gelüftet werden. Foto: Konstiantyn/Fotolia.de

Gerade im Winter wünschen sich viele Leute eine kuschelige, warme Bettdecke. Stiftung Warentest gibt Hinweise, worauf insbesondere bei Daunenbetten zu achten ist:

Nicht schwitzen: Wer stark schwitzt, sollte aufgrund der besseren Feuchteregulierung eher Daunen- als Synthetikbetten wählen.

Richtige Länge: Die Standarddecke misst 1,35 x 2m. Personen über 1,8m Körpergröße sollten besser die Komfortgröße 1,55 x 2,2m wählen.

Frische Luft: Daunen nehmen während des Schlafs Feuchtigkeit auf. Damit sie anschließend besser trocknen, sollte der Schlafraum täglich gut gelüftet und die Decke aufgeschüttelt werden.

Regelmäßig waschen: Hersteller empfehlen, Daunendecken alle ein bis zwei Jahre zu waschen, Synthetikdecken häufiger. Dabei ist die Pflegeanleitung zu beachten. Nur mit sehr großer Waschmaschine, empfehlenswert sind mindestens 7kg Fassungsvermögen, und mit geräumigem Wäschetrockner lassen sich Winterbetten zuhause waschen. Sonst bleibt nur die Reinigung im Waschsalon bzw. beim Fachhändler.

Gut trocknen: Nach vorsichtigem Schleudern in der Waschmaschine empfiehlt es sich, Daunendecken im Wäschetrockner zu trocknen. Ein Tennisball in der Trommel schüttelt die Decke auf und macht die Daunen wieder flauschig.

Aufarbeiten: Hochwertige Daunendecken sollten alle fünf bis zehn Jahre im Fach­geschäft aufgearbeitet werden. Dabei wird Bruch aus dem Inneren aussortiert, der Rest gereinigt und mit frischen Daunen aufgefüllt. Schließlich kommt die gereinigte Füllung in eine neue Hülle.