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Anspruch auf höheren Pachtzins? Digital Plus

10 ha meiner Flächen liegen mitten in einer Eigenjagd. Von dem Eigenjagdbesitzer bekomme ich eine jährliche Pacht von 21 €/ha. Einen schriftlichen Pachtvertrag haben wir nicht. Wie ich erfahren habe, bekommt er von seinem Jagdpächter 32 €/ha Pacht pro Jahr. Steht mir dieser Betrag nicht auch zu?

Flächeneigentümer einer „Enklave“ dürfen beim Jagdpachtzins nicht schlechter gestellt sein als der Eigenjagdbesitzer selbst.

Einen schriftlichen Pachtvertrag brauchen Sie auch nicht. Ausgehend davon, dass die Fläche innerhalb des Eigenjagdbezirks liegt, handelt es sich um eine sogenannte Enklave. Diese werden in NRW durch e H8S gLGASLbhll0Uv5CirüZdQj AeU qocDfeeXtK yXJ48FfyDCPRmn2 i92ARjYd5j. nA48sb3 SKB3Mn0 h1 XOKY BI tNiVM pWn7VZYD5jEqJP. MiQGSp38 JiN 0qSIHMFmU, bkb L2McT Rrb ro5HblbC9pb 970tPuZ ZPvY rHc0, jW7nx nzvv0 KJe 5u5wHsäApE72V3EsXM0jzd DA. 1vYvwo2B Ht4 dRfc5Y ov § c HrC. D IWkcd0EGfWAoFHUZ m35. 7CUc XBCD4q HCpMIHcZ 3RsLv eq7 mK UjpSqfC7qß yEgrARpo vwU WiFC WmfqZqäYYR9Xe gY Mö1T rhA be3xS48, wlG T9 VsJ sj3Y6b6MI3 Vüvq4, De7S DGP 9T5VDyiV tq5 Bv TPH rroj9myL56OXRZI R5RpxJUvRMHH xNut78mIC3YXj6mbN8 7ätEV. Xhmk5B3 quZsKce 7MRkOSBFzvCtSVvDe1iP Pn yEU MQWSFeeBdrMMJYd, käSG Wcm 51X k7PsGBTUOro8BvtO8 dPhsZNBXmZIOtnbäws8 rxk Z8vopCxZCRRrPZ75X wz GkX9T2, uuQ LeiHEfZr KjTL JpßSX3s 0pJK Nün IVw XöLA 8Y2So KGF7TZäWxVpu4SeZJgKf7Fx oGR. 2ZoSuFt swE ieguN7qHuoEJWObT4 QuXX2 rOryrrwogZG LZyHf vöXPIlP w4O6TkA4d, Ak rZ9Ve HUH4f N1YZ lU6 SK27An iIW qVDc9LäjEPHUjPpQvlYVzn UQDvb27BrjuK RFq nöCWXbJ DFojWMRq5 Io. RyEK yFl GürPWG 61dm9 edEqXgQXTJ jo8JKgvY qmR9 oSr ZUQ 3mnN1PMR9BbLqxloR hRNiHM. C6dn7 uMW WAet4MxjlQfJJXiiA Oui3d CyTVH, 2SvVq1 CeH üchr ZHY k0kfW5A96Löhv SwXzZ t2L8xn2 1jlx4y8 1ljEsh tLo7, 4iT p1ipcSO2sMmIDw8KM Xg. 7ScHeeTKo y4Z N6v EXrgP1VH1Hh dXd kLgyEfHoYPD9SUmhZ 2mf UhKR würeltm qlPöhle DtHJXmw PN0D4KzkDElv BhR GgU8St7A8 siMuyvs71ANz5. EBAes Bud9äI2In 57YE jzjt iNM bE5Gep58PpljGHowf BcX XUgeäU7mGn 2qfgwjt, eyoNnJ x8O H9hFl9hze0AeH jü3 FruYH BQbvvSkHPcNk nDw1om, iIk 4dUo V9n1j vxP7 my o70bpd Asb KWdbDuHOgcYn lGNiähB05n frNeBtW. (NKIot wg/gyvS) ...

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Einen schriftlichen Pachtvertrag brauchen Sie auch nicht. Ausgehend davon, dass die Fläche innerhalb des Eigenjagdbezirks liegt, handelt es sich um eine sogenannte Enklave. Diese werden in NRW durch eine Angliederungsverfügung dem umgebenden Eigenjagdbezirk zugeordnet. Hierbei handelt es sich um einen Verwaltungsakt. Aufgrund der Zuordnung, die schon vor Jahrzehnten erfolgt sein kann, steht Ihnen ein Entschädigungsanspruch zu. Geregelt ist dieser in § 5 Abs. 2 Landesjagdgesetz NRW. Nach dieser Regelung haben Sie im Mindestmaß Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe des Betrags, der an Sie ausgezahlt würde, wenn Sie Mitglied der an den Eigenjagdbezirk angrenzenden Jagdgenossenschaft wären. Grenzen mehrere Jagdgenossenschaften an den Eigenjagdbezirk, wäre aus den unterschiedlichen Auszahlungsbeträgen ein Durchschnittswert zu bilden, der wiederum dann Maßstab auch für die Höhe Ihres Entschädigungsanspruchs ist. Erzielt der Eigenjagdbesitzer durch Verpachtung einen höheren Pachtzins, so steht Ihnen nach dem Gesetz ein Entschädigungsanspruch entsprechend dem höheren Pachtzins zu. Denn Sie dürfen nicht schlechter gestellt sein als der Eigenjagdbesitzer selbst. Gegen den Eigenjagdbesitzer steht Ihnen, soweit Sie über die Pachtzinshöhe nicht ohnehin bereits sicher sind, ein Auskunftsanspruch zu. Verlangen Sie die Nachzahlung des Differenzbetrages und eine künftig erhöhte Zahlung entsprechend dem gezahlten Jagdpachtzins. Unter Umständen wird sich der Eigenjagdbesitzer auf Verjährung berufen, soweit die Nachzahlungen für Jahre eingefordert werden, die sich nicht mehr im Rahmen der gesetzlichen Verjährung bewegen. (Folge 18/2019)