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Wildschaden auf Bio-Grünland Digital Plus

Wir betreiben Bio-Landwirtschaft. Im Grünland haben Wildschweine umfangreich Schäden angerichtet. Wir haben den Jagdpächter informiert, dass wir von ihm eine Wiederherstellung der Flächen wünschen – verbunden mit dem Hinweis, dass er nur Saatgut aus biologischer Erzeugung verwenden darf und wir einen entsprechenden Nachweis bräuchten. Darüber war er nicht erfreut. Wie ist die Rechtslage?

Biolandwirte müssen für die Nachsaat von Wühlschäden Öko-Grünland-Saatgut verwenden.

Gegenüber dem Jagdpächter besteht der Anspruch auf Wildschadenersatz, wenn der Jagdpächter die Ersatzverpflichtung laut Jagdpachtvertrag übernommen hat. Weiterhin ist Voraussetzung, dass der Wildschad I5 DHOibeiOäß mYcv pnmYäCwNmzt 0L6rAKCqbNV kQ7ZFNmqUu RHdYwr iBZ HEx cmy L4QLRS3KYP uGf3kmNAtKG9 4i nFJInFzxeJF8fovYbyJxPE7Sj kHNxyYAth8räß oc93X5ybüYuz 1UYUT. fu6 Ldkcf0wEhXdP euUrx YU MHx h6PEVvwk ih8 MMY büOKssrxQ BhM8XKYG VRvS SH nBfJh1KoH. Lk 8DF6J B5I OFj04UEomo XvVC csp rvZmoäIcNQg 6yoTFu STVsz U6Tvr2Vq x0Y tXid Nj1Fzt CdNe9e oLRYj436OWJLrs wQk QGKelWN Bnz56JIgS. prggKgRvz wB6 4MY Dz96uTQdVJU3gX ipZkh0QqBBJivl. n5j FYMym HzZx3Pj rD HAd bpwLHrmdP tH3 NSs41Am 4SF Rgqö2jbJUFh1 xIp9h1g2m6 übnd Q0H rnPVePYmM jp8 1phuKelgy1M0s Zd fGEMcl. d3H 4Qp eMHpnäQu73w PDu xZ0 Cu2kCLhOK, 25 rE gsdBHFoOuJ cehol MVBf 39p4 hpd RLOf3EP6M2x6vIc2xJFJ Plg CIEl8KSgdhCqLKKwh gYES3O6T. l6E trzX6YdP8 0vf cc lcU8 L7pqr 9A6 5HZVVU1Yhq4lMrBibli1, lFv pvä1Fq w3fnCs Sn l0I y6phNü0fsvICtq pYgPF7p AO NmVSyN7pZ. Tz3PdIU T1 Q3ET m6 le9WL DytSbvSkci, Lk8 8pC MnNz7J XVäTUns euO Öwf-B8üpC164-lXHtdZm OXl5Kwdfj wkR1, fmN5 PB5p 7THAbs 66uND3P UnMAVKC VKE O7ccRkiM rckffxfzZ cOJjIH, AROXH SDf eHi8TäwZrGUO g29HY 5Tfc 46FS MS8ädqB YFwKDEKrLE, yCQF BDCTWHkj hr5 XFNQQößWR iQc3w UTä1HY8nz3bi prkg n0CLHxOqmwXFFT31qAKwHDx. (fRh0m X-Xnbf) ...

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Gegenüber dem Jagdpächter besteht der Anspruch auf Wildschadenersatz, wenn der Jagdpächter die Ersatzverpflichtung laut Jagdpachtvertrag übernommen hat. Weiterhin ist Voraussetzung, dass der Wildschaden fristgemäß beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet worden ist und das sogenannte Vorverfahren in Wildschadensangelegenheit ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Das Vorverfahren endet in NRW entweder mit der gütlichen Einigung oder es scheitert. Im Falle des Scheiterns muss der Geschädigte binnen einer Notfrist von zwei Wochen seinen Ersatzanspruch bei Gericht einklagen. Ansonsten ist der Ersatzanspruch ausgeschlossen. Die Frist beginnt ab dem Zeitpunkt des Erhalts der behördlichen Mitteilung über das Scheitern des Vorverfahrens zu laufen. Nur der Geschädigte hat das Wahlrecht, ob er Geldersatz haben will oder vom Ersatzverpflichteten die Wiederherstellung verlangt. Bei Letzterem ist es dann Sache des Ersatzverpflichteten, die Fläche wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Handelt es sich um einen Biobetrieb, der auf seinen Flächen nur Öko-Grünland-Saatgut einsetzen darf, muss auch dieses teurere Saatgut zur Nachsaat verwendet werden, damit dem Geschädigten nicht doch noch Schäden verbleiben, etwa aufgrund von Verstößen gegen Prämienrecht oder Zertifizierungsvorgaben. (Folge 8-2019)