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Weiden andüngen Digital Plus

Dieses Jahr möchte ich meine Weiden mit 400 kg/ha Kalkstickstoff düngen, was etwa 80 kg/ha Stickstoff (N) entspricht. Die Mähweiden sollen wie sonst auch mit 100 kg N/ha angedüngt werden. Kann ich die noch fehlenden 20 kg/ha anschließend mit Gülle, ASS oder Kalkammon nachdüngen oder muss ich nach dem Düngen mit Kalkstickstoff eine Wartezeit einhalten? Oder ist es besser, diese Dünger vor dem Kalkstickstoff auszubringen?

Eine Ausbringmenge von 400 kg/ha Kalkstickstoff lässt sich grundsätzlich mit Gülle, Ammon­sulfatsalpeter (ASS, 26 % N) oder Kalkammonsalpeter (KAS, 27 % N) ergänzen. Dabei muss keine Wartezeit eingehalten werden. Die hygienische Wirkung des Kalkstickstoffs

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Eine Ausbringmenge von 400 kg/ha Kalkstickstoff lässt sich grundsätzlich mit Gülle, Ammon­sulfatsalpeter (ASS, 26 % N) oder Kalkammonsalpeter (KAS, 27 % N) ergänzen. Dabei muss keine Wartezeit eingehalten werden. Die hygienische Wirkung des Kalkstickstoffs über die Cyanamidphase dauert je nach Witterung etwa drei Tage je dt an, bei 400 dt wären das also etwa zwölf Tage. In dieser Zeit sollte keine Beweidung stattfinden. Des Weiteren ist der Kalkstickstoff zweckmäßigerweise auf trockene Pflanzen und feuchten Boden zum frühen Termin der Forsythienblüte auszubringen, um die Gräser zu schonen. Auf Schnittflächen ist die ausschließliche Düngung mit den von Ihnen genannten N-Düngern (Gülle, ASS oder KAS) preiswerter. Denn hier wird beispielsweise die hygienische Wirkung des Kalkstickstoffs zur Bekämpfung von Weideparasiten ohnehin nicht genutzt.