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Goldstaub im Salat? Digital Plus

Beim Kauf von Salatpflanzen fielen mir „Goldpartikel“ auf, die rund um die Pflanze und im gesamten Erdballen verteilt waren. Was ist das und warum wird es der Pflanze zugesetzt?

Die glänzenden Teilchen in Pflanz­erde heißen Vermiculite. Sie wirken als Luft- und Wasserspeicher.

Bei den glänzenden Partikelchen handelt es sich um Vermiculite. Das ist ein Tonmineral und gehört zu den Schichtsilikaten. Der Rohstoff kommt überwiegend im Süden Afrikas und in Europa in Bulgarien vor; er wird im Tagebau gewonnen. Der Mineralstoff bläht s

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Bei den glänzenden Partikelchen handelt es sich um Vermiculite. Das ist ein Tonmineral und gehört zu den Schichtsilikaten. Der Rohstoff kommt überwiegend im Süden Afrikas und in Europa in Bulgarien vor; er wird im Tagebau gewonnen. Der Mineralstoff bläht sich durch Hitze auf. Daher kommt auch der Name Vermiculite; er leitet sich von dem lateinischen Wort „vermiculus“ für „kleiner Wurm“ ab. Denn die erhitzten, aufgeblähten Vermiculite-Teilchen sehen aus wie kleine Würmer. Sie können Feuchtigkeit und Luft speichern. Im Pflanzenbau wird das Material als Beimischung für Substrate oder als alleiniges Substrat eingesetzt. In der Jungpflanzenaufzucht dient es als Wasser- und Luftreservoir für die Pflanzen. Dazu werden die Teilchen auf die Erdballen rund um die Pflanze gestreut. Da Vermiculite nicht verrottet, bleibt sie sichtbar. (Folge 25-2018)