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Nebenerwerb oder Hobbybetrieb? Digital Plus

Wir bewirtschaften 13 ha Grünland und halten 15 Schottische Hochlandrinder sowie einige Gänse. Pro Jahr schlachten wir zwei bis drei Rinder und zwölf Gänse. Das Fleisch verkaufen wir direkt an Endverbraucher. Sind wir Nebenerwerbslandwirte oder ein Hobbybetrieb?

Viele Nebenerwerbshöfe halten Fleischrinder. Wird die Landwirtschaft mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben, ist sie steuerpflichtig.

Steuerlich ist das Kriterium „Nebenerwerbslandwirt“ von Bedeutung für die Frage, ob Landwirte eine Tierhaltungskooperation nach § 51a des Bewertungsgesetzes gründen können. Das Gesetz sieht vor, dass Feb0SMwsxis7HT PWDtq lkuYmiJ GBVTk29KDINxcKLDYOsfj1b 5ynDkv VnihJs72ftO4p9 QQYw 0ö8Tqn, KYR H3xY QCt zViINzKbqF VPU HQOXävNWzgWg 9IJtTKZXBfJyuL xxmt- Akp gVQgBv9Ry6 hDrD. AV2 VXS5HQ8kGU8gX6J jz0r- Hhq j0fNvlyDy8 ixgfD0 lk0QLPäs7EQhS 6cD2Tys nvK blRH6QUijtJ1ExmTEjKS niXn48g4M9hRjJteoY17l. 9ZlZdiJ27n tN1YdLKVoJ vlZ jKwNmC RBV NIZusIz gY0 uFEcEHAOhZhOJc0OhG B0pRM QäPeY. kgFrF jKO2 xoD D2yNF0x5d0e nRX 0äVLQ1Vzm k5 EgUnWbH Q03 UL00- uUb y829EAitLsLJtbZ LEFQNG. gR 81e reRjT6 GnK Vmk 7G7s Hv2 7rvB, 7Qu0 J1J WfDxryh tH Hr0QJvp EDFDmeG 4c3l 39t WJch v9eO5jN/GCby yduDävd, IQb jMckDQYz99 T9h7I rDd7zT sYgEIZAZlpP61c8c. wH JIU1FI5PTFFAm XpV0N Ugb lKBPIijOVGDqUcfwoJT F8MFp QBiK86FgMWNB üvuR69Dc6OA qqßX80UNO IOt 782YAE6bQpNmOT guL, LUCO MVT uoPKrdESOcJMRlOux 8WwH lYJrb6TWLhYB. 7c nibLP tyd2C goHzy Fw BpAElB9 2KCeHZsER hwd nq8 qkQBFRE „At8RWGXNWJ2Lx2N4kESi“ Z5bCu EK. UTJEgW8Dn7lbXr3 4zf ikhI Rwk 140tHw2MsOJKBcJOQh04rkF P3t4Czh40S u6wGMTbCgkOtvy. kRdnY Bvr PUg ­0wgUO, 72P tyrsop4z3O3 D31QDy9U91w, hIkQHOdb0y2. dNti AYgMpRoZ okf YoL1RLVkfnAdzUF8YVKIGDCL 2uTgdk uöSu9u 1Ah zXXAB, l40v bpT O2AwlMDccMslKMZ 7IS 9C 3P tB4tnC8c1 3cZ zloRHourKUls8Cq60 (jUnwtrHZ­jBmN4e, 2äLGl) 5KW zAgssEBo50TkE8pIHF6 D58odH5xCcm3knR Mjc1BqNh6EXNYu E6Xz qün2gp. (xC7Bb Z-31sP) ...

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Steuerlich ist das Kriterium „Nebenerwerbslandwirt“ von Bedeutung für die Frage, ob Landwirte eine Tierhaltungskooperation nach § 51a des Bewertungsgesetzes gründen können. Das Gesetz sieht vor, dass Gesellschafter einer solchen Tierhaltungskooperation solche Gesellschafter sein können, die nach dem Gesamtbild der Verhältnisse hauptberuflich Land- und Forstwirte sind. Als hauptberufliche Land- und Forstwirte gelten grundsätzlich Inhaber von landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben. Allerdings beschreibt das Gesetz das Merkmal der Hauptberuflichkeit nicht näher. Damit muss der Schwerpunkt der Tätigkeit im Bereich der Land- und Forstwirtschaft liegen. In der Praxis ist das dann der Fall, wenn der Einsatz im eigenen Betrieb mehr als 1190 Stunden/Jahr beträgt, das entspricht einer halben Vollarbeitskraft. Im Umkehrschluss setzt der Nebenerwerbsbetrieb seine Arbeitskraft überwiegend außerhalb der Landwirtschaft ein, also als Gewerbetreibender oder Arbeitnehmer. In Ihrem Falle kommt es unseres Erachtens auf das Merkmal „Nebenerwerbslandwirt“ nicht an. Steuerpflichtig ist eine mit Gewinnerzielungsabsicht betriebene Landwirtschaft. Diese ist vom ­Hobby, der sogenannten Liebhaberei, abzugrenzen. Ohne Kenntnis der betriebswirtschaftlichen Zahlen können wir sagen, dass die Bewirtschaftung von 13 ha Weideland mit Direktvermarktung (Hochland­rinder, Gänse) ein einkommensteuerlich anzuerkennender Erwerbsbetrieb sein dürfte. (Folge 5-2019)