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Für was gilt § 51a Bewertungsgesetz? Digital Plus

In Folge 41 auf Seite 16 steht: „Auch die baurechtliche Privilegierung im Außenbereich würde für die Kooperationen nicht mehr gelten.“ Ich dachte, der § 51a Bewertungsgesetz gilt nur für die Steuer und hat nichts mit dem Baurecht zu tun. Liege ich da falsch?

§ 51a des Bewertungsgesetzes ist eine rein steuerliche Vorschrift. Sollte diese Sonderregelung im Zuge der Grundsteuerreform wegfallen, wie es im politischen Raum diskutiert wird, ergäben sich im Wesentlichen folgende steuerliche Konsequenzen: Wegf

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§ 51a des Bewertungsgesetzes ist eine rein steuerliche Vorschrift. Sollte diese Sonderregelung im Zuge der Grundsteuerreform wegfallen, wie es im politischen Raum diskutiert wird, ergäben sich im Wesentlichen folgende steuerliche Konsequenzen: Wegfall der Möglichkeit der Umsatzsteuerpauschalierung, Wegfall der landwirtschaftlichen Einkünfte und Verlustverrechnung mit anderen Einkünften, Gewerbesteuerpflicht, Grundsteuerwechsel von Grundsteuer A nach Grundsteuer B, keine Berechtigung zur Agrardieselrückerstattung, Verlust der Kfz-Steuerbefreiung und keine Mautbefreiung. Dagegen ist die Landwirtschaft im Baurecht gesondert gesetzlich definiert. Die steuerliche Einordnung als gewerbliche Einkünfte hat keinen Einfluss auf das Baurecht. (Folge 45-2019)