Acker per Bieterverfahren kaufen?

Die hiesige Bank bietet in der Tageszeitung 3 ha Acker zum Kauf über ein Bieterverfahren an. Der Verkäufer nennt einen Angebotspreis von 255.000 € (8,50 €/m2). Wie funktioniert das Verfahren? Könnte ich auch weniger als den Angebotspreis bieten? Welche Regeln gelten bei dem Geschäft?

Der Grundstücksmarkt ist ein freier Markt. Das Angebot und die Nachfrage für Acker- oder Grünland sowie Wald in der Region bestimmen die Preise. Hier bietet die Immobilienabteilung der Bank eine Ackerfläche im Rahmen eines Bieterverfahrens an, wobei der Verkäufer einen Angebotspreis für die 3 ha nennt.

Der Angebotspreis ist der Preis, den der Verkäufer im Vorfeld in Absprache mit der Bank festgelegt hat. Das heißt, nur Angebote ab diesem Preis will der Verkäufer akzeptieren. Meldet sich ein Kaufinteressent bei der Bank, bekommt er zunächst alle für sein Angebot wichtigen Informationen: Lage der Fläche, Bodenpunkte, Zufahrten, Eintragungen im Grundbuch (etwa Leitungsrechte), bis wann verpachtet oder nach Verkauf Rückpacht erwünscht.

Jeder Interessent kann dann bieten. Sein Gebot wird aber nur akzeptiert, wenn er sein Angebot schriftlich mit einer...


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