Zuckerrüben – Spätverunkrautung und Schosser

Wie die erste Proberodung gezeigt hat, wird das Anbaujahr 2015 kaum Spitzenerträge bringen und bereitet vielfältige Schwierigkeiten. Neben Wild­rüben und Kulturschossern zeigt sich jetzt auf einigen Parzellen, aufgrund einer zu geringen Bodendeckung durch die Rüben, eine stärkere Verunkrautung durch Nachläufer von Gänsefuß/Melde, Bingelkraut oder auch Ausfallraps. Die Unkräuter erreichen dabei zurzeit nur knapp die Höhe des Rübenbestands. Da es keine geeigneten chemischen Verfahren gibt, die Unkräuter ohne eine Schädigung der Kultur zu bekämpfen, wird vielfach ein hoher Handarbeitsaufwand erforderlich werden. Achtung: Wenn auch noch Wildrüben und Kulturschosser beseitigt werden müssen, dürfen zu diesem späten Zeitpunkt die Pflanzen nicht im Bestand bleiben. Sie sollten aus dem Feld entfernt werden. Die Gefahr der Notreife und damit der Samenvermehrung auf der Parzelle ist einfach zu hoch.


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