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Mais – Wasser sparen bei der Bodenbearbeitung Digital Plus

2. April 2019 - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche

Nach 80 bis 120 mm Niederschlag im März sind die meisten Flächen im Oberboden gut durchfeuchtet und aktuell nicht immer bodenschonend zu befahren. Die Niederschlagssummen des Winters werden in der Regel aber nicht gereicht haben, das Wasserdefizit des letzten Jahres auszugleichen. In tieferen Bodenschichten ist es auf vielen Standorten nach wie vor trocken und die Reserven an Bodenwasser sind dort immer noch begrenzt. Oberstes Geb

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Nach 80 bis 120 mm Niederschlag im März sind die meisten Flächen im Oberboden gut durchfeuchtet und aktuell nicht immer bodenschonend zu befahren. Die Niederschlagssummen des Winters werden in der Regel aber nicht gereicht haben, das Wasserdefizit des letzten Jahres auszugleichen. In tieferen Bodenschichten ist es auf vielen Standorten nach wie vor trocken und die Reserven an Bodenwasser sind dort immer noch begrenzt. Oberstes Gebot bei der Bodenbearbeitung zu Mais muss es daher sein, wasserschonend zu arbeiten. Der Boden sollte deshalb nicht unnötig bewegt bzw. bearbeitet werden. Welsche Weidelgrasbestände und Grünroggen als Winterzwischenfrucht zur Fütterung sind regelmäßig schon weit entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass diese Bestände die Reserven an Bodenwasser enorm beanspruchen oder sogar aufbrauchen werden. In Abhängigkeit vom weiteren Wettergeschehen sollten bezüglich der Nutzungstermine Kompromisse ins Auge gefasst werden, um dem nachfolgenden Mais nicht von vornherein das letzte Wasser zu rauben. Die Ernte muss unbedingt bodenschonend erfolgen, damit die Maiswurzeln den Boden später komplett erschließen können. Bleibt die Wasserversorgung angespannt, sollten insbesondere auf leichten Böden niedrige Bestandesdichten angestrebt werden, damit den einzelnen Pflanzen mehr Wasser zur Verfügung steht. Weitergehende Empfehlungen zur Bestandesdichte bzw. Aussaatstärke sind im Wochenblatt-Folge 11 zu finden.