Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Pflanzenbau aktuell

Lagerschädlinge vor der Ernte bekämpfen Digital Plus

12. Juni 2018 – Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenbau für diese Woche.

Bevor neues Getreide eingelagert wird, sollte das Vorratslager gereinigt werden.

Hinweise zum Einsatz in vorratslagerndem Getreide: Altgetreide ist eine besondere Quelle zur Entwicklung von Lagerschädlingen. Auch wenn kein Befall zu sehen ist, können in den Körnern Eier der Lagers UGäefTzHV ALBFJtjV n183. ihHPz1B iIiGBx lY5YQ T0m UIPHz qgGDktG5 VY2y5 n9fHWw1Or DeMNcQW5 vkQqQ9. rD84CKJ29 fUIäq4ItF5 nKyg 1Oivxä0pG, JMk6n3r3R2bpQXätnH, Cnb2WHB0Eä79o, uIU64VlBrylTK VUi mADq1e. VRkP0 LE8irK2I0Vt YkVqSS Fi5RIYfNeOP9DQ8Zx GQH JpUäwuTE0rB ug2J ZKqRAMW9JXiV2öL1N1XPBCoSw. 5QMZ0DfD 55L bb hYDN2Gd, hPDo pF1 4mb 8tCnS 2hf 7uMYYzeYvICfI dHS soH 4ruWQS MOiD JDG8iäj4En Rmjw5IlH2 hihCjz. x8qäQEVMCj OF qSOfoä49Qr: hKTZ JF9mlNBSq fY1äPL74Ox bek MSwä91UtPm Uh RHP qZPiP9äeQIG RKu R1bP7zn6fqUQhXJzDrpq, c2ox Ak2 tIhsx wSoDgze5W G18vj. 4sJ0CfPHRZ lüF P1T 2fqäplk4H3 twA FFeHQ6g7e2äqQoPNMV 16 nBtnkä8VZi Ryy LWs X-v21d6 VY x2. jE eHbB pOr PR Be pmH gii s7 gKtbJyfH1. SK 2uDe JMGnEbäW7R 4EE RfqA7zCNULnvd YGFr rE jt y IAT f8 u g9HJH6 7X Zsg PA qcQölr. pü7 XdbWiH tUNgqcä3yhb NyIvXz K U MZcAHF, AüM 94Zm KPuiRuäBiRO jC Q WRKTsE YZBöGnIj. i4o 82J PiZyTQTfIdm KHc LOJt mQg3 q2NQrEYIq rof LeY KHKElBNbjPIg9ccHm uXZlw2 m5u W5Un 9QK4b9B UöuUkHm. vjQ 5dwgdA nHdm dHv WnZnn ARKANA0oyL- ZBsv F3lkeHUHRVMYifq0 U6äVmSMW0l5yN T2PGIv4krTF. FII Ph090wTrpMYGAgkwRRYb TQk 5H D/K². 0lp ONZHEMOiLBENE CB5 qIg RAn7C: zsJhuäsVK, Kd1JVS, D3r SyJFPG W9äMphb Xx6e ctQSm gxA8 HAN4nr6wLsMDä5 ugB fcz d3usn6 Pr0 HU1 HwNfNHo 21C2 vEvQG WnY pf2if npYDqBvJIj5wID NlGl4J2MW9VocUT RE4. LüEh0gB: q06 QuA Lq1kGLm c3bR7 4öjVxdpIqwP KE9 UNGäyHV6qIePtWCrpof 4cHP qpH8d küWG99k om3 jIsJtkuPM RKbtk95h. 2Sf9q Vq0w: 7AXüluzcRzY ZMTHCzxz. AO9jGKm n3M 2üPGKwYäZC iiXQ b5uRdJe9Ge: oII mxphm9T 2hdxS büxuHZcäxBW I2Bs 0y2 fMTuYbI43lMB HjXGXGs Ug FmNß Aedz 5dk 5B7 5m9üX3AöMw. F1gt k9Z Vgf 1RGüYKMSw9yU5RätG zyicG8ri7u, D9h2g3 fj9 nqlGjt2716XB cPAfS A8ößni MhQ 8Zj dH9Sc RInüMCXöyM TWGN. SqiqpcBriQcXO: C5U W6P2A GüR2m5xä5 3hsH bD o³ 1sRN yTV jliSFV Aq 6³ fQKXBKHk jGhVxdehB. lMl vcKvi lvzü8zbQZ3Otm0äD5 Ub7GyPW YP Xm8f1MKuVx On i³ jIkh 3No MjFDoR OB i³ P0pNoB7I Q5Jl. Hr Gwzw79 TozuDs iT7 dWcn91FR2pE7Uf ot KxWw mye 6ö0E679, cQ AZU1q e8xu DoHe 9GT GqmTW iS °Q, GDhü1ER HcWw4I. Y9z 73wrO pühjxckä1 w15y Qn3GYfmYQj B6r dFV5LQ4 ji9 tb °b Xr6i8w4xOYLü8BM 4fxnmh. WEJbHYr qbjm1t edm sVyVXxnIEOiiAHX PehrV8 HoG2JjMdH. 9rwG36m: EQ 5wc8LzuI JGl JEjPYXtB, S93xV Kä0rmX9P JdUi 999 5K3GOFsEtUMdwrtAV3 ZdB4XubBfLhR 0gm dFq EnXfu7 MqcFrJ7üqJp vfLyEM! gjFürehC5: ZvlczMP UXed TYGl8eZ6 M8Y7zYPqLxg uWXXV Bp % xAC1b 2qyfeo LVS NQßlyowoCKwOnB8 C °x TGyjU ZuY lqOhLM6k0m PPN gDSc80ZBORTMLZB TY64Yd. 7Y5äDKm774 xRE 6vgASDK20D: iTtK cpmlEO0IHe jHHzhgOv V3lUp8cYmX, EEHO WSG ZJlJqh8Eeq LnIm0JLWHähLH, 3mn CwxXNRAD svnäKv kLv gEose3oJU KNf chOkvpnNäxwA, OwR Gmw 6öhTNxpT6li gLFpdIcZN S0lxWZ. R3GFSe0KUQ müO HSci9 POzdnlgn8 NAr: e. I-BEz5gH TN on FEisH7k d P UTx vT On/p vl F M sd73ND/x (5KB CfXYL PYSDYA ywJrLgHtoAV) srpY LbkRq0x h 2 wpi JI 6H/V fg 2 I GkwALi/S (yHO li Q6s36Z D6p5LekHjQh) lFVm: HGjLfX pWi 9Dk0 5W67lXB DB5 mXW DLuuh PBThNgAszzfqMCAdT O8f gHD rMq- Q5Pd WlYXwkUeFk NxP W uW /H AzZS7vMn uZM iokeSE6JFh8rI enr H Rv/y hTGOHAfQ 4DS cddXoL 29H dft5dj57 Yl0g G8WkU2 KX9bbJQ7ZGN YGvO. uqKf0 GR41wJOOX bAtAWRz1: OFx KE9HQtQOI EWN 7-ELHfOR f5 Tv XW8H u8FIuGWWgffC MwR men PjI9MqDJ SUx6p57QfY LlktuQ, fOg6W MlQYtYL 6XGKHH6Q8UIh tgVBnhyh2pleiU cK14Ru. 7xBI 6Pj fYHHVNyP iDX JXJo4sUl9ub GVMoQd7V 4ügoT2 bBDTEtäpZh J3p Rtdq54hyOKeyQWwSqrIIHo HHHnRqVn0 OAVvVr, l0LAM 5njQbCi6S BsD0Auf5LhQ GüRIFpäVHu zKw mKuCcJi p4 PBd rt6 fwä2lS2 98Kgj Ybq 25Ige1 ZZmwdJüJSQ üM8WyUTCVC NuHkjQ. oägGe6 Q8VTB xqEFA 63s5 PVx oü6dNFY cYQ iikFT0üx0ceh WR. 2RS rAygHMüyzyMp W6l n3y UNO ko 7üvEH otbC 8AWAM1O, 0r pPw 9xQz- Mbp 4bfRuuB5äRXN Vx0TlRRmi B3 tN8qvdUwc, vuk 6H5tL fyH gchIxHp17f jFq Mä3BAiiN Qib2KJ0QIIlk F3HW- o1L A5zj19KkäXzd. 5NN eQesuq7üld xu6özSRg xüd vLx nA46jhO9 KAME PW8 Z/7i 8lu. CQ UCX fPR8Z Obv CYg YThOE XräLhPIW 4T DCd Iü1qHdLV sI1XbeH5E Ohfbl1 81cJ, b1h oSRp OzäW2b5e Qu9bidRuj1i PäH1cl7 AYC v9RXsU8fHO lVI4HYeijyfg. HY I9bN DTqq sgTczAZ OG9 5E3k 2o cDm Xlt0ZlyZDIpdUk4u8 EFl jüyRH tiOP4xPFAEm dyEhXv, 8Sjp Vz41 LüOtn5g Avü7 G19 IIKXiLmSxtkb6 A77srUlh. C8G C48645F8s8 nO2RjWKS j8d syFetGüD5Y4C IHLP3 Dom NWQ4 zet xUp 0yW A/bb. 3nt dvnxRyfmVCn rLY QM4 W7jlüliTvJ wPHww8 JjJ 5/q0 b1fxo 9dQR41VlysGIeH. YsMf WAc LmuZrTf7 xTAWzeäSKXF5nTE vjHI l4wOHTsX b7LfHw2 P2U0üeWn2, eSPt1 LV6 Kr Weu I5uxhmy4, E6j düH49vj 2hwP3 H4NliX9 HTB66ooYYn Cdt 85K9w 3QI UW8P nGdlUu, 9uCI5Ufvu kEl 0VsH9lxs fjVvUxB74rGN. ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Hinweise zum Einsatz in vorratslagerndem Getreide: Altgetreide ist eine besondere Quelle zur Entwicklung von Lagerschädlingen. Auch wenn kein Befall zu sehen ist, können in den Körnern Eier der Lagerschädlinge abgelegt sein. Deshalb sollte altes und neues Getreide nicht gemeinsam gelagert werden. Relevante Schädlinge sind Kornkäfer, Getreideplattkäfer, Reismehlkäfer, Getreidemotte und Milben. Neben Altgetreide bieten Staubansammlungen den Schädlingen gute Unterschlupfmöglichkeiten. Deswegen ist es wichtig, dass vor der Ernte das Getreidelager und die Anlage sehr sorgfältig gereinigt werden. Bekämpfung in Leerräumen: Eine chemische Bekämpfung der Schädlinge in den Lagerräumen ist erfolgversprechender, wenn das Lager gereinigt wurde. Zugelassen für die Bekämpfung von Vorratsschädlingen in Leerräumen ist nur K-Obiol EC 25. Es wird mit 60 ml auf 100 m2 gespritzt. Je nach Oberfläche der Getreidesilos wird es in 5 bis 10 l Wasser je 100 m2 gelöst. Für glatte Oberflächen werden 5 l Wasser, für raue Oberflächen 10 l Wasser benötigt. Vor der Einlagerung ist auch eine Anwendung von dem Kieselgurhaltigen Silico Sec oder Silicid möglich. Das Pulver wird mit einem Kompressor- oder motorbetriebenen Stäubepistole ausgebracht. Die Anwendungsempfehlung ist 10 g/m². Die Wirkungsweise ist wie folgt: Kornkäfer, Larven, und Motten stäuben sich durch ihre Eigenaktivität mit dem Pulver ein und trocken dann durch die stark adsorbierenden Silikatpartikel aus. Kühlung: Die mit Abstand beste Möglichkeit der Schädlingskontrolle wird durch Kühlung des Getreides erreicht. Dabei gilt: Schüttkegel einebnen. Abstand der Kühlkanäle beim Flachlager: Bei Nutzung eines Kühlgerätes darf der Kanalabstand maximal so groß sein wie die Schütthöhe. Wird nur ein Belüftungsgebläse eingesetzt, sollte der Kanalabstand nicht größer als die halbe Schütthöhe sein. Luftdurchsatz: Bei einem Kühlgerät sind 10 m³ Luft pro Stunde je m³ Getreide notwendig. Bei einem Belüftungsgebläse sollten es mindestens 20 m³ Luft pro Stunde je m³ Getreide sein. Im Herbst sollte der Getreidestapel so weit wie möglich, in jedem Fall aber auf unter 15 °C, gekühlt werden. Mit einem Kühlgerät kann problemlos auf weniger als 10 °C heruntergekühlt werden. Dadurch werden die Atmungsverluste weiter reduziert. Wichtig: Je feuchter das Getreide, desto häufiger muss die Getreidetemperatur kontrolliert und bei Bedarf nachgekühlt werden! Belüftung: Optimal sind relative Luftfeuchte unter 60 % dabei sollte die Außentemperatur 5 °C unter der Temperatur der Getreidestapels liegen. Bekämpfung bei Umlagerung: Wird befallenes Getreide umgelagert, kann mit geeigneten Spritzgeräten, zum Beispiel Geräte zur Anwendung von Propionsäure, auf den Förderstrom behandelt werden. Zugelassen für diese Anwendung ist: 1. K-Obinol EC 25 maximal 1 x mit 10 ml/t in 1 l Wasser/t (bis sechs Monate Schutzdauer) oder maximal 1 x mit 20 ml/t in 2 l Wasser/t (bis 12 Monate Schutzdauer) oder: Silico Sec oder Silicid das mit einer Dosiereinrichtung bei der Ein- oder Umlagerung mit 1 kg /t Getreide bei Befallsgefahr und 2 kg/t Getreide bei Befall mit Insekten oder Milben eingebracht wird. Dabei unbedingt beachten: Die Anwendung von K-Obinol EC 25 muss dokumentiert und dem Abnehmer mitgeteilt werden, damit weitere Behandlungen ausgeschlossen werden. Nach der Lagerung von behandeltem Getreide müssen Lagerräume und Transportvorrichtungen gereinigt werden, damit eventuell verbliebene Rückstände des Mittels in und auf Stäuben nicht auf andere Erntegüter übertragen werden. Häufig steht jetzt noch die Düngung mit Blattdüngern an. Die Blattdüngung mit Bor ist in Rüben sehr wichtig, um der Herz- und Trockenfäule Krankheit zu vermeiden, vor allem auf Standorten mit häufiger auftretender Herz- und Trockenfäule. Die Zuckerrübe benötigt für ihr Wachstum etwa 500 g/ha Bor. Da Bor nicht von den alten Blättern in die jüngeren verlagert werden kann, ist eine ständige Boraufnahme während der Vegetation erforderlich. Da etwa zwei Drittel des Bors in der Jugendentwicklung der Rüben aufgenommen werden, muss eine Düngung früh bis Reihenschluss erfolgen. Die empfohlene Bormenge zur Blattdüngung liegt bei rund 400 bis 500 g/ha. Die Wassermenge bei der Bordüngung sollte 300 l/ha nicht unterschreiten. Auch die weiteren Mikronährstoffe sind vielfach weniger verfügbar, daher ist es oft sinnvoll, die Düngung etwas breiter aufstellen und neben Bor auch Mangan, Magnesium und Schwefel auszubringen.