Ackerbohnen – Unkrautregulierung geht nur im Vorauflauf

26. Februar - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche.

Die Unkrautbekämpfung erfolgt immer im Vorauflauf, weil im Nachauflauf keine Herbizide mehr zur Verfügung stehen. Ist die Saatgutablage von mindestens 5 cm eingehalten worden, so sind keine Schädigungen der Pflanzen durch die Herbizidanwendung zu befürchten. Entsprechend der zu erwartenden Verunkrautung sind höhere Aufwandmengen anzuwenden. Die Kombination aus 3,0 l/ha Bandur + 2,0 l/ha Stomp Aqua oder 3,0 l/ha Boxer + 2 l/ha Stomp Aqua bekämpft sehr gut Kamille, Klette, Stiefmütterchen und Gänsefuß. Treten Knöteriche auf, so hat die Kombination aus 2,4 kg/ha Novitron plus 0,5 l/ha Bandur Vorteile. Die Anwendung sollte auf einen abgesetzten, im Idealfall feuchten Acker erfolgen. Die Herbizidmaßnahmen müssen deutlich vor dem Auflaufen der Ackerbohne erfolgen. Bei günstigen Witterungs- und Keimbedingungen spätestens bis sieben Tage nach der Saat.


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