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Umdenken beim Sortieren

Bei der Schlachtschweinesortierung muss umgedacht werden. Foto: B. Lütke Hockenbeck

Bei der Sortierung ihrer Schlachtschweine müssen die Mäster seit der Formel- und Maskenumstellung im Oktober umdenken. Das optimale Autofom-Schwein beispielsweise zeichnet sich durch hohe Fleischfülle aus.
Damit schafft es einen hohen Schinken- und Lachsanteil bei geringerem Schlachtgewicht.

Zugleich ist bei guter Fleischfülle der Muskelleischanteil im Bauch höher, sodass auch hier die maximale Indexpunktzahl erreicht wird. Das bedeutet mehr Erlös bei mehr Umtrieben und geringeren Futterkosten.

Dreh- und Angelpunkt für eine gute Klassifizierung ist das Schinkengewicht. Schafft man es, den Großteil der Schweine zwischen 17 und 20 kg zu platzieren, sind gute Indexpunkte gesichert. Mit welchem Schlachtgewicht 17 kg Schinken erreicht werden, ist jedoch von Genetik, Geschlecht und Fütterung der Schweine abhängig.

Zu konkreten Aussagen kann man nur kommen, wenn man die Schlachtprotokolle analysiert – zum Beispiel mit Hilfe des Internetportals Schlachtdaten-Online. Dies bietet auch die passenden Analysewerkzeuge an. So können die Schlachtdaten eines Betriebes für beliebige Zeiträume sortiert und ausgewertet werden. Wal

Auf welche Punkte neben dem Schinkengewicht konkret geachtet werden muss, erfahren Sie in Wochenblatt-Ausgabe 2/2012 vom 12. Januar.