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Hagel, Sturm und Starkregen

Tief "Gebhard" schädigt 10.000 Hektar

Das erste Hitzewochenende und die darauf folgenden Unwetter haben Spuren hinterlassen. Vor allem in NRW kam es zu erheblichen Schäden, wie die Vereinigte Hagelversicherung mitgeteilt hat.

In Warburg haben Starkregen und Hagel dem Mais stark zugesetzt.

Das vergangene Hitzewochenende wurde am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern abgelöst. Orkanböen mit bis zu 100 km/h, Starkregenfälle und hühnereigroße Hagelkörner zerstörten landwirtschaftliche Kulturen sowie Sonderkulturen. Bislang wurden der Vereinigten Hagel rund 10.000 ha Fläche gemeldet.

NRW stark betroffen

Besonders schwer getroffen wurde nach ersten Meldungen eine Linie zwischen Paderborn und Kassel, hier vor allem die Gemeinden Warburg, Borgentreich und Willebadessen. In NRW war ebenfalls das deutsch-niederländische Grenzgebiet (Hückelhoven, Wegberg) über das Rheinland (Düsseldorf, Dormagen) bis an den Niederrhein (Krefeld, Duisburg) betroffen. Weitere Schäden wurden aus dem Süden der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover gemeldet. Auch eine Linie von Neustadt/Weinstraße über Bad Dürkheim und Worms bis in den Süden Frankfurts gehörte zu den Schadengebieten.

Neben Ackerbohnen, Rüben, Mais und Getreidebeständen waren auch Reben, Erdbeerfelder und Gemüsebestände betroffen. Die versicherte Summe beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Der genaue Schaden wird in den nächsten Tagen durch die Sachverständigen der Vereinigten Hagel begutachtet. Die Experten der Versicherung sind sich einig, dass aufgrund der Wetterlage in dieser Woche weitere schwere Schäden zu befürchten sind.

Auch Ackerbohnen sind vom Unwetter in Warburg betroffen.
Die Schäden beim Weizen sind deutlich zu erkennen.