Sonnenstrom: Vergütung sinkt

Stark rückläufige Modulpreise und sichere Erlöse dank Einspeisegesetz (EEG) haben in diesem Jahr einen "Run" auf Photovoltaik (PV-Anlagen) ausgelöst. In den zurückliegenden zwölf Monaten wurden Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 2340 Megawatt (MW) bundesweit installiert. Damit wurde der im EEG festgeschriebene Schwellenwert von 1500 MW deutlich überschritten, meldet die Bundesnetzagentur in Bonn. Ab diesem Schwellenwert greift eine automatische Regelung im EEG. Ab 2009 sinkt bei Neuanlagen die Vergütung um einen Prozentpunkt stärker als vorgesehen. Für Standarddachanlagen bis 100 kW sinkt die Vergütung von derzeit etwa 43 Cent damit um 9 % (statt 8 %), für Großanlagen um 11 %. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 wurden Anlagen mit einer Kapazität von 1471 MW errichtet (Vorjahr 1650 MW), meldet Spiegel Online. Und im letzten Quartal wird ein beschleunigter Zubau erwartet, weil sich viele Investoren die in diesem Jahr noch geltende höhere Förderung sichern wollen. Geht die Neuanlage bis 31. Dezember ans Netz, erlöst der Investor 20 Jahre eine Vergütung von etwa 43 Cent/kWh. Für Strom aus der Steckdose zahlen Verbraucher nur etwa 22 Cent. Die neue Bundesregierung hat eine Überprüfung der Vergütungssätze für den Sonnenstrom angekündigt. As


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