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NRW: Schalldämpfer für Jagdgewehre erlaubt

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat in einem Erlass an die Waffenbehörden geregelt, dass Jäger ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdgewehre verwenden dürfen.

Bald knallt es nicht mehr so laut: Jäger dürfen Schalldämpfer verwenden. Foto: Huntemann

Wie am Montag dieser Woche bekannt wurde, hat das Innenministerium des Landes per Erlass erlaubt, dass Jäger ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdgewehre verwenden dürfen. „Diese Entscheidung war überfällig. Es geht darum, den Mündungsknall zu reduzieren, um das Gehör der Jägerinnen und Jäger sowie das ihrer Hunde effektiv zu schützen“, erklärte Innenminister Herbert Reul.

Auch die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking begrüßte die Entscheidung. Unterm Strich bleibe ein großes Plus für die Gesundheit der Jägerinnen und Jäger. Bedenken, die Freigabe von Schalldämpfern könnte die Sicherheit der Menschen beeinträchtigen, teilen beide Minister nicht, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Staaten zeigen, dass diese Bedenken grundlos sind. Völlig lautloses Schießen ist auch mit Schalldämpfer nicht möglich, der Schuss ist auch weiterhin deutlich zu hören“, so Reul.
bp

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