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Gegen „Agrarindustrie“ und Freihandel

Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt“ demonstrierten am vergangenen Samstag in Berlin Menschen aus ganz Deutschland gegen die ihrer Meinung nach falsche Ausrichtung der Agrarpolitik.

Mit Schleppergespannen durch Berlin ging es bei der Demo am Samstag. Foto: Richard

Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt“ demonstrierten am vergangenen Samstag in Berlin Menschen aus ganz Deutschland gegen die ihrer Meinung nach falsche Ausrichtung der Agrarpolitik und großer Teile der deutschen Landwirtschaft.

Aufgerufen hatten zu der Kundgebung unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland, Greenpeace, Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, aber auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sowie die großen kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter gehörte in diesem Jahr nicht mehr zu den Trägern der Demo.

In scharfer Form angegriffen wurden von den Rednern nicht nur der Deutsche Bauernverband, sondern auch die EU-Kommission wegen ihrer Verhandlungen mit den USA über ein Freihandelsabkommen.

Gut 50 Schleppergespanne führten den Demonstrationszug an, den nach Angaben der Veranstalter 30.000 Menschen bildeten. Beobachter sprachen von niedrigeren Zahlen. ri

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