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Fipronil: 12 europäische Länder betroffen

Der Skandal um mit Fipronil belastete Eier beschäftigt derzeit Behörden und Medien. Foto: Cramer

11.08.2017 . Neben Deutschland, den Niederlanden und Belgien wurden noch in weiteren europäischen Ländern mit Fipronil belastete Eier gefunden. Inzwischen gibt es erste Festnahmen.

Wie tagesschau.de berichtet, wurden unter anderem in Dänemark rund 20 t mit Fipronil belastete Eier sichergestellt. Sie stammten von einem belgischen Lieferanten und waren gekocht und gepellt in Kantinen und Cafes gelangt. In Rumänien fanden die Behörden eine Tonne Flüssig-Eigelb aus Deutschland, das ebenfalls mit Fipronil belastet war.

Auch in Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, Österreich, der Slowakei, Schweden und Luxemburg wurden belastete Eier bzw. Eiprodukte entdeckt.

In Deutschland soll die Zahl der belasteten Eier nach jüngsten Angaben bei 10,7 Mio. liegen. Wie viele dieser Eier in den Handel gelangten, ist derzeit jedoch noch nicht klar.

Inzwischen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. In den Niederlanden wurden zwei Männer festgenommen. Zudem gab es dort und in Belgien mehrere Razzien, nach Angaben der Tagesschau haben die Behörden weit mehr als 20 Verdächtige im Visier.

Aldi hat derweil den Verkaufsstopp für Eier beendet. Aldi Nord beginnt ab dem heutigen Freitag wieder mit dem Verkauf frischer Eier, wie die "Welt" auf ihrer Homepage berichtet. Und auch in den Filialen von Aldi Süd sollen wieder Eier angeboten werden.

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