Meinung

"Wir können Artenschutz"

Die gemeinsame Aktion von WLV, Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und dem Wochenblatt stieß auf eine starke Resonanz: 150 Einsendungen dokumentieren ganz praktischen Arten- und Naturschutz.

„Wir können Artenschutz – und zeigen es!“ ­Unter diesem Motto hatten der WLV, die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und das Wochenblatt Landwirtinnen und Landwirte Anfang Juni dazu aufgerufen, Fotos einzusenden, die zeigen, wie sie sich für den Artenschutz engagieren. Auf unserer Internetseite waren die eingesandten Aufnahmen zu sehen. Per digitaler Abstimmung konnten dann alle – Landwirte ebenso wie Verbraucher – abstimmen, welches Foto, welche Aktion ihnen am besten gefällt.

Die Resonanz war beeindruckend. Mehr als 150 Einsendungen haben uns erreicht. Und nun stehen die Siegerfotos fest, die bei der digitalen Abstimmung die meisten Unterstützer fanden und damit „Klicks“ bekommen haben. Hier lesen Sie mehr über die Personen hinter der Kamera, die es mit ihrem Foto von Fasanenküken, einer Blühfläche bzw. dem „wilden“ Bauerngarten ganz nach oben bei der Abstimmung geschafft haben.

Deutlich wird die Vielfalt des Engagements für den Natur- und Artenschutz seitens der Landwirtschaft bzw. im ländlichen Raum. Einige Fotos stehen aber auch symbolisch für ein bestimmtes Engagement, zum Beispiel der Schmetterling auf dem Daumen. „Daumen hoch für Artenvielfalt. Mit meinem Lernort Bauernhof engagiere ich mich, den Kindern und Erwach­senen die Zusammenhänge der Natur wieder näher­zubringen“, schrieb eine Wettbewerbsteilnehmerin als Erläuterung zu ihrem Foto. Klasse!

Das alles sind unsere heimlichen Helden. Denn sie arbeiten oftmals im Verborgenen, machen gar nicht viel Aufhebens um ihr Engagement für den Natur- und Artenschutz, sind einfach aktiv – und erfreuen sich am eigenen kleinen Naturschutzerfolg: an den Insekten im Blühstreifen, an dem Steinkauznachwuchs in der Streuobstwiese oder am vor der Mahd geretteten Rehkitz.

Fest steht: Der Fotowettbewerb zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der wertvollen Aktivitäten dieser Alltagshelden. Den "Macherinnen" und "Machern" möchte man zurufen: Machen Sie weiter so! Behalten Sie Ihre Freude daran – und präsentieren Sie Ihren Erfolg gerne auch anderen. Das kann ansteckend wirken.


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