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Nachweis für Sachkunde im Nottöten? Digital Plus

In meinem Schweinemaststall beschäftige ich einen Busfahrer auf 450-€-Basis, der abends füttert. Da dieser aus der Landwirtschaft stammt, ist er mit dem Töten von unheilbar erkrankten Tieren vertraut. Darf ich ihm diese Aufgabe übertragen? Oder braucht er dafür einen Sachkundenachweis ähnlich wie beim Pflanzenschutz?

Die fachlichen Kenntnisse zum Nottöten erwirbt man durch die Ausbildung zum Landwirt oder durch Teilnahme an einem Lehrgang.

Nach den Vorschriften des Tierschutzrechts darf ein Tier nur töten, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat. Ein amtlicher Sachkundenachweis – vergleichbar mit dem Sachkundenachweis der Pflanzenschutzverordnung – wird für die Nottötung unheilbar kranker Tiere jedoch nicht benötigt. Die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Nottötung

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Nach den Vorschriften des Tierschutzrechts darf ein Tier nur töten, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat. Ein amtlicher Sachkundenachweis – vergleichbar mit dem Sachkundenachweis der Pflanzenschutzverordnung – wird für die Nottötung unheilbar kranker Tiere jedoch nicht benötigt. Die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Nottötung der Tiere können zum Beispiel über die Teilnahme an entsprechenden Lehrgängen oder über die Berufsausbildung zum Landwirt erlangt werden. Es liegt primär in der Verantwortung des Landwirtes sicherzustellen, dass ausschließlich sachkundige Personen auf seinem Betrieb Tiere töten. Die zuständigen Veterinärämter vergewissern sich bei den Betriebskontrollen über die Sachkunde der mit der Tötung beauftragten Mitarbeiter. Dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-, und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ist daran gelegen, die Landwirte bei der Vertiefung der eigenen Kenntnisse sowie der Ausbildung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Es wird Gespräche mit den Veterinärämtern führen, damit künftig in ganz Nordrhein- Westfalen Schulungen zum Thema Nottötung von Schweinen angeboten werden können. (Folge 16-2018)