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Wie viel Grenzabstand zum Weg? Digital Plus

Mit Genehmigung der Forstbehörde möchte ich eine Wiese mit Tannen bepflanzen. Parallel zur Wiese verläuft ein Weg. Wie viel Abstand muss ich mit den Pflanzen zum Weg einhalten?

Der Grenzabstand, den Sie zu beachten haben, hängt davon ab, ob das Wiesengrundstück nach der Bepflanzung mit den Koniferen als Wald einzustufen ist oder nicht; zudem spielt eine Rolle, ob es sich bei dem Weg, der an dem bepflanzten Grundstück vorbeiführt, um einen privaten oder öffentlichen Weg handelt. Nach § 40 Abs. 1 Nr. 2 b

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Der Grenzabstand, den Sie zu beachten haben, hängt davon ab, ob das Wiesengrundstück nach der Bepflanzung mit den Koniferen als Wald einzustufen ist oder nicht; zudem spielt eine Rolle, ob es sich bei dem Weg, der an dem bepflanzten Grundstück vorbeiführt, um einen privaten oder öffentlichen Weg handelt. Nach § 40 Abs. 1 Nr. 2 b NachbG NW ist bei der Anpflanzung von Wäldern gegenüber privaten Wegen ein Streifen von 1 m Breite von Baumwuchs über 2 m Höhe freizuhalten. Handelt es sich um einen öffentlichen Verkehrsweg, hat die Straßenverkehrsbehörde den Weg dem öffentlichen Straßenverkehr gewidmet; hier gilt die Ausnahmevorschrift des § 45 Abs. 1 a NachbG NW. Mit Anpflanzungen gegenüber öffentlichen Straßen müssen Sie vom Grundsatz her keinen Grenzabstand einhalten. Gefährdet die Anpflanzung jedoch die Verkehrssicherheit, gilt das Pflanzverbot nach § 30 Abs. 2 Satz 1 des Straßen- und Wegegesetzes NRW. Deshalb sollten Sie vorsorglich selbst einen Grenzabstand von ungefähr 3 bis 4 m einhalten. Im Zweifel sollten Sie sich beim Förster oder beim Ordnungsamt der Gemeinde erkundigen.