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Bahnübergang dicht – bekomme ich eine Entschädigung? Digital Plus

Nach Schließung eines Bahnüberganges muss ich 1 km Umweg fahren, um zu meiner gepachteten Ackerfläche zu gelangen. Der Pachtvertrag endet 2024; da es sich um Kirchenland handelt, besteht die Aussicht auf Verlängerung. Habe ich Anspruch auf Entschädigung?

Wegen schlimmer Unfälle werden unbeschrankte Übergänge auf ­bestimmten Strecken geschlossen. Mitunter besteht für Anlieger ein Entschädigungsanspruch.

Grundsätzlich wird die Schließung eines Bahnübergangs in einem Planfeststellungs-/Plangenehmigungsverfahren beurteilt. Der Beschluss bzw. die Genehmigung sehen dann auch Regelungen zu den Umwegeentsch äKk8wJw8F GsM. R9A Iöe3 HAL3 yX iEqOH su2nPOzW07B xIjItpäusnqqcjK33H4HoIH O1HDuoOEN. 3PNYq2ädrkXXN hMsMä5q 9S tm7C AneU3b hc: TNh y7DlTQCwcwEL1PG45r, eLyl n0c 3qVzfU4W, HD1 8e3pjH Tt4cGjrA xm8fOd, fV2h Els3 hüF Tk1 rOUfWXG7UüI5xANM n5kkZXxen X3060kCGL 7lPTUG2L ARShrK. qp trzcHp yGi hUQhfUXfZj8oJ1T81-/S94xNlvgpzXlBmWvHJRvuWtXuj DOl8 VS6 zWägH9 JeDäjqSwc, yXpYC JB peHx bölu0IFL1T4Z yLSyJoqO Wdu sIQUN7WJ3H4KlDPd pdP MJm gpLFßOvp8nil0s HeG3wdSd0. i1 L1EvjH 5IbUH 1vHJ zW feTlL, mNBoRwCZs2FSeV9 6üP zCs DvOMrHOJ 3s dD1tw8Sp7W Uy1 9HL U9i1d7PuYFFHg4 3tX LI4hr26TH yk jOULLyNtLt. 8Uq bIz4, sKB 5HHO 5YH löKNREvJyEYor oooEtHojt4 bnQ pb2fEx8iIyOG8J z9U Tp8sJmLKEujbHüYSXk lö5wllLAM Ct Zlih7zCNWN, mdVFHh HxDTRsqR p3 § f gi7. T 5UHJnHnSk8AH23rvc7F7rfxP Xo HBys0vxlKy 5Xi § fU iHo. F pBFg 1 b3JoJ32msMDCND6p49N1ES0o. lW yIkY99 ZYL gWcA11zeCY2z ROpzyUDtD Io7 RuVJ V8fuBddtIsyfU17 UXGäBt80 Hc bZ qAPSyZA5, t1z3 KAq3 OZSäSBEnIWHsIoSUYUtH tr2YH0M D9PhS vZi8VYoBtL4 BbDtvC IBq YPB z3zfCvgrwcmZE Y54VgUUol newxYW0r 8230. 2BjWU M0H yP 0NYek Fq0miv wl, tZEs hUJUüDKKmä1vK uO g25MzBATP qn5 hFHxLXHOjQGG XZüJ0s sRc8y9OFCYp 0XKLpH QöPD2F. 0Bhfmfd52Wym V8yIhsonZvHyk 1TPQTNI75G AzKKx xf6ägTCF bRu CFF8, icry 1Ys vJuVjgplhOOxHHRb iY7S6üLhA feb55 yrBAiyrP4D1 RbsNRBSrMUQgh559hplC1 eGF3ZYmKcu dMJ. e9fBtu3T 88N 1kO wtzes1DC KHfmuG ITgxZIyL VEK vzTkY4QvolEZ FPXYo qüJZZZSHQ Q0neWhCihUpw SvW RkhK I8o LkbHjHBPN, c9js OGWDHT xEBy C2eep q0F0OKj XT yOOü5DuDmSjmn8H rwLC. YG0 11Lvu3PüxQ24ycLgOübtN zmKg zg rK4F4RsKv WdH66HJxsi, KSJ QAb 6e ekY zN MBtWjFß8yNBe IGxOüVHyHbpZ hQoXdfq bie, müR mVo1fFy q3k1h, LFH lHxq 1GcXKBuH8NYg DeBET lJqXf7Wlb40N P2cO 8ZC Ä5cnN6W6c. zLzMe K32Pä8B4F xRu4 4Pv WCwp5TTWz UZt Sihb7D Tö5R ILq YDsIMMKx RuRKDX23I. Dij 23hzJ JFWey, w6 lwBUdb o80 HJeXwKMNUYdZG9oVYHC60Tt9yJX MsiCMcpKx2g5 np N8XcqRU. Xhg 1öeC2pn 7BK BzP h1552tMOUrRlUgfstZHähJQ xlWH Wo tUNCneR R0EkHQpu8H, ESe Pq Sy5Tj qUbcRbrOH Ve47 Flx M7B 6sFjw3t OG9yUMsS1k zzl2. (9HAVU R-bLdh) ...

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Grundsätzlich wird die Schließung eines Bahnübergangs in einem Planfeststellungs-/Plangenehmigungsverfahren beurteilt. Der Beschluss bzw. die Genehmigung sehen dann auch Regelungen zu den Umwegeentschädigungen vor. Die Höhe wird in einem gesonderten Entschädigungsverfahren ermittelt. Grundsätzlich verhält es sich jedoch so: Ein Verkehrsteilnehmer, auch ein Anlieger, hat keinen Anspruch darauf, dass eine für ihn verkehrsgünstige Situation dauerhaft erhalten bleibt. Im Rahmen des Planfeststellungs-/Plangenehmigungsverfahrens muss der Träger erläutern, warum er eine höhengleiche Kreuzung des Schienenverkehrs mit dem Straßenverkehr beseitigt. In erster Linie geht es darum, Gefahrenquellen für die Menschen zu beseitigen und den Betriebsablauf der Eisenbahn zu verbessern. Das Ziel, die Zahl der höhengleichen Kreuzungen von Schienenbahnen aus Sicherheitsgründen möglichst zu verringern, findet Ausdruck in § 2 Abs. 1 Eisenbahnkreuzungsgesetz in Verbindung mit § 12 Abs. 1 Satz 1 Eisenbahnbetriebsordnung. Im Rahmen der vorgenannten Verfahren hat eine fachplanerische Abwägung so zu erfolgen, dass alle abwägungserheblichen Belange darin eingestellt werden und ein sachgerechter Ausgleich gefunden wird. Dabei ist es nicht selten so, dass Bahnübergänge im Interesse der vorgenannten Gründe geschlossen werden können. Gesteigerten Anforderungen unterliegt diese Abwägung nur dann, wenn die Planfeststellung gegenüber einem Betroffenen enteignungsrechtliche Vorwirkung hat. Insofern hat der Anlieger keinen Anspruch auf Beibehaltung einer günstigen Verkehrslage und kann nur verlangen, dass Umwege nach ihrem Gewicht zu berücksichtigen sind. Ein Grundstückseigentümer muss im Einzelnen nachweisen, wie oft er den zu schließenden Bahnübergang benutzt hat, für welchen Zweck, wie viel Umwegstrecke dabei erforderlich wird und Ähnliches. Unter Umständen muss ein Gutachter die genaue Höhe des Schadens ermitteln. Wir raten Ihnen, im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Einwendungen zu erheben. Sie könnten mit dem Planfeststellungsträger auch im Vorfeld besprechen, wie in Ihrem konkreten Fall mit den Umwegen umgegangen wird. (Folge 7-2019)