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Experimente: Zungen-Batterie

Mithilfe von Alufolie und einem Löffel kannst du in deinem Mund Strom erzeugen. Du merkst es daran, dass es auf deiner Zunge zu kribbeln beginnt.

Du brauchst:

  • ein Stück Alufolie (etwa 15 cm lang und breit)
  • einen Metall-Löffel

Kribbeln ein- und ausschalten

Rolle das Stück Alufolie auf. Halte jeweils ein Ende der Aluminiumrolle und des Löffels an deine Zunge. Dabei sollten sich die Gegenstände auf der Zunge nicht berühren. Nun führe die beiden Enden, die du nicht an deine Zunge hälst, zusammen. Sofort spürst du ein Kribbeln auf der Zunge. Löst du den Kontakt, verschwindet das Gefühl. Du kannst das Kribbeln also ein- und ausschalten.

Aufbau der Zungen-Batterie

In dem Moment, in dem du das Kribbeln spürst, hast du ein „galvanisches Element“ im Mund – eine einfache Batterie. Sie besteht aus unedlerem Aluminium als Minuspol, edlerem Stahl als Pluspol und dazwischen einem Elektrolyt – deiner Spucke. Dabei bildet sich eine Spannung von etwa 0,8 Volt. Das ist etwa halb so viel, wie bei einer normalen Mignonbatterie.

Was ist passiert?

Berühren sich die beiden Metalle außerhalb deines Mundes, kommt das einem Kurzschluss gleich. Ganz so, als ob du die beiden Pole einer Batterie direkt mit einem Draht verbunden hättest. Was auf deiner Zunge passiert, ist das, was sich im Inneren der Batterie abspielen würde. Während sich außen negative Ladungen bewegen, wandern im Inneren der Batterie positive Ladungen vom Aluminium zum Metallbesteck – in diesem Fall also quer über deine Zunge.

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