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Das sind die gängigsten elf Schüssler-Salze

Für jedes Wehwehchen und für viele Kur-Einsätze geeignet: Wann wird welches Schüssler-Salz eingesetzt?

Schüssler-Salze enthalten wichtige Mineralstoffe in einer Form, die von den Körperzellen besonders gut aufgenommen wird. Foto: Fotolia / Kathrin 39

Für jedes Wehwehchen und für viele Kur-Einsätze gibt es eigene Schüssler-Salze. Die folgenden elf werden am häufigsten eingesetzt:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum – das Salz des Bindegewebes, der Gelenke und der Haut: Es hat einen „Verjüngungsfaktor“. Außerdem kommt es zum Einsatz bei Krampfadern oder verhornten, rissigen Händen und ist gut für die Augen. Es fördert die Elastizität der Fasern, auch die der Fasern zwischen den Gehirnhälften. Tipp: Wer das Gefühl hat, etwa „neben der Spur“ zu sein, sollte diese Salz ausprobieren.
  • Nr. 2 Calcium phosphoricum – das Salz der Knochen und Zähne: Es wird bei Osteoporose oder Haltungsschäden eingesetzt. In der Schwangerschaft kann es bei Übelkeit helfen. Auch bei Muskelverspannungen und Krämpfen kommt es, kombiniert mit dem Salz Nr. 7, zum Einsatz. Tipp: Bei Allergien kann eine dreimonatige Kur mit drei mal zwei Tabletten täglich Linderung bringen.
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum – das Salz des Immunsystems: Es ist wichtig für den Sauerstoff-Transport, wirkt entzündungshemmend und kommt bei leichtem Fieber zum Einsatz. Tipp: Bei Sonnenbrand die Tabletten zerbröseln, auflösen und auf die Haut auftragen.
  • Nr. 4 Kalium chloratum – das Salz der Schleimhäute: Es hilft im fortgeschrittenen Entzündungsstadium, zum Beispiel bei akuter Mandel oder Nasennebenhöhlenentzündung. Das Salz sorgt dafür, dass die Drüsen und die Lymphknoten abschwellen. Als Lotion kommt das Salz bei Besenreisern oder Couperose im Gesicht, das sind feine rote Äderchen, zum Einsatz.
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum – das Salz der Nerven und Psyche: Es kann auch Kindern mit Konzentrationsschwäche helfen. Sabine Meis rät, das Salz nie abends vor dem Schlafengehen zu nehmen, denn es wirkt anregend. Tipp: Bei offenen Beinen, allerdings nicht bei Diabetes, drei Mal fünf Tabletten täglich einnehmen.
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum – das Salz der Entschlackung: Es wird bei weit fortgeschrittenen entzündlichen Erkrankungen oder chronischen Krankheiten eingesetzt. Das Salz hilft aber auch gegen einen Kater. Tipp: Bei der Rauchentwöhnung hilft dieses Salz, kombiniert mit den Salz Nr. 5.
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum – das Salz der Muskeln und Nerven. Dieses Salz gilt als Akutmittel, vor allem bei Magen- und Wadenkrämpfen. Bei Kindern kann es Schulangst mindern. Bekannt ist die „heiße 7“, die beruhigt und Krämpfe löst. Dazu zehn Tabletten in heißem Wasser oder Tee auflösen und löffelweise einnehmen.
  • Nr. 8 Natrium chloratum – das Salz des Flüssigkeitshaushalts: Es ist gut für die Zellbildung sowie für Blase, Nieren und Blutdruck. Das Salz wirkt ausgleichend sowohl bei trockenem als auch bei feuchtem Auge. Tipp: Bei Fließschnupfen, also sehr flüssigem Schnupfen, bringt dieses Salz Linderung.
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum – Das Salz des Stoffwechsels: Es hilft, Säuren aus dem Körper auszutreiben und sorgt so für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Das Salz kommt bei Krankheiten wie Rheuma, Gicht und Arthrose zum Einsatz. Tipp: Bei Sodbrennen die Nr. 9 hochdosiert, zum Beispiel drei Mal sechs Tabletten pro Tag, einnehmen.
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum – Das Salz der inneren Reinigung: Es fördert die Ausscheidung über Darm, Niere und Haut. Es wirkt entwässernd und wird deshalb bei Ödemen eingesetzt, aber auch bei Warzen und Herpesbläschen.
  • Nr. 11 Silicea – Das Salz der Haare, der Haut und des Bindegewebes. Es wird häufig als Kur zusammen mit dem Salz Nr. 1 eingesetzt. Für diese „Schönheitskur“ drei Monate lang zweimal drei Tabletten pro Tag von jedem Salz einnehmen.