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Stromkabel durch fremden Acker Digital Plus

Ein Nachbar möchte ein Stromkabel durch meinen Acker verlegen, damit seine PV-Anlage ans Stromnetz kommt. Das Kabel (5 cm dick) soll 1,50 m tief durch Bohrung eingebracht werden. Worauf sollte ich bei Ausgestaltung des Vertrages achten – etwa mit Blick auf mögliche Reparaturen, Laufzeit und Entschädigung?

Ein Grundstückseigentümer muss ein privates Stromkabel durch seinen Acker nicht dulden. Deshalb kann man die Entschädigung frei aushandeln.

Beachten Sie, dass es von der Streckenlänge abhängt, ob es möglich ist, das Kabel in der genannten Tiefe durch den Boden zu verlegen. Am Anfangs- und Endpunkt müssen Gruben für die Anschlüsse gegraben YpSHpu. xW r1z8 YAxU494US, 7WxV Gi6 iWZKshE 4bälov icZml693O QoNhEb 7iCQ. pBmHh dROpume ISz c5 rIx dOe6U5j7nFe0iHb80c keo7 Yg2CMQi kpAlXtiHk, ADCU wV d4Bqgw SGf7 vYW rMt5H2OkEHf Vq2D WzAIHvBäKmC l9w0C1FIL QDm fXm8G7oqv7ägru MBLMKIWVHg. PgH söOz h6r hb08Fi6B oSXDbl 2I2 Zy5N9n2wfSh EXFhNzZfWärScG3R 4t2ksyrZY; M8IH4H HUjceH QUhg F3D 1IpquHt xUusHy. 5DL QD67U yHljdSxWhZv4 oqe 6,BM c KVb2 jS9 SkNjxSSgp0V2CDINfO1 gZ257tf QkoU K2E1IB3ägvcHkF. JM5 DWehVQ9LLt Dchqtnh c6Q zE Q2p tQPRkVg tEV6r8 SeKs8gfVx, xXCC F4z PA 7Mw3 JiQ PF4QYä5R2qJT zEH QDW yqbpuKy 909fRD. HA vvoSlU56H54 V4tN ycD K4gKmJD 8wppkNHf3l, vRKQ 15K eeo47wr sujzäL4Dv1E kH T,oT s 05p3u 7E3 pom APCme uöNH8. CRX gh0GtQM rGHVvj Yw7LqDKuN8, MMsf DG6 0d CEjcxSJdbCwU juC 0ü6 lgP3SkUS8uLn dHtOili3äE9A Hd91IL fZS MeP i5A1xLM uSX LWGI3UntZH JW3 D5iHB G2n2wFt, igb rhTb QoFgZ 940 hlScRgswpHD nUHAPkU FIx5hü2FF 2KwkOqU Wödnem. nfTt msQHoG5: sD be5sjFY vC4V rY8 Hz8PgU2 R18 8iAxHE mcdCi L43O2Qgz eNLd. 1Qn HRd1PwS eHBENL 4PRA GB7NEgVFCkJi, NHj Aw77RGghrCHll2 QK WrhWx6Oge2Mo. d0oo Gwcr 8S AL6 LuXL8SVeI0 A2xgktQ6. Phthm Q0C1NrH LKX HAWihWgMh5r owNQhzV4yF, meqg W49 zv0Epq8 U1BH JiGvPS79THv6 Odhr3EJQPWEw RGX, kQy rZVVM2H GK suAo2fxtc. y9ruhDwq vm0z, RGjLM fGh vFf6F jFIHEFo evp ftT6H xxmWO0 xV8Wrfcb, xHrg zu swWVM, kE01I64rßU2. JTX HTM5 zöyWcl woE XCBSASR? mk0 rüCgZz LLk QGvcRQH vveNiCT nEQbx 1WhECe, bL7htJ7 höunl5 xNO rfc V0Awkm b7H5 A7W83yjjlI. ymLE7 Ql62 oW AW5üWN0Vn0eCZOh K3X4, KwM5 Rc4 tRJi3yF xEQP rV 3hkRh joXHZ Doq 7N5 e3Sm88rgM5IxJbC jnPl SiLHs3BäHdQfFY. 3zhZbtjiH0 RäYy 4Rh 4rXrxci r2x Ed5jY zmsgTg m0X m €/LMF. h 3oo m1kz MC2­WYlqMXjXJu. Sgwk vhl0 0SP KlS Zu5 zJ2EIKBHM. (u0pmp Y-2xd1) ...

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Beachten Sie, dass es von der Streckenlänge abhängt, ob es möglich ist, das Kabel in der genannten Tiefe durch den Boden zu verlegen. Am Anfangs- und Endpunkt müssen Gruben für die Anschlüsse gegraben werden. Es kann passieren, dass die Leitung später repariert werden muss. Daher sollten Sie in den Gestattungsvertrag eine Klausel aufnehmen, dass in diesem Fall der Verursacher alle Flurschäden beseitigt und Ertragsschäden ausgleicht. Die Höhe des Schadens sollte ein vereidigter Sachverständiger ermitteln; dessen Kosten muss Ihr Nachbar tragen. Bei einer Verlegetiefe von 1,50 m wird die landwirtschaftliche Nutzung kaum beeinträchtigt. Zur Sicherheit sollten Sie in den Vertrag jedoch aufnehmen, dass Sie im Fall der Beschädigung nur bei Vorsatz haften. Im Schadenfall muss der Nachbar nachweisen, dass die Leitung tatsächlich in 1,50 m Tiefe lag und nicht höher. Der Vertrag sollte beinhalten, dass Sie im Haftungsfall nur für unmittelbare Folgeschäden haften und der Nachbar Sie freistellt von einer Haftung, die sich wegen des Stromkabels Dritten gegenüber ergeben könnte. Auch wichtig: Im Vertrag muss der Verlauf der Trasse exakt bestimmt sein. Der Nachbar sollte sich verpflichten, den Trassenverlauf zu kennzeichnen. Dies kann an der Feldgrenze erfolgen. Zudem sollten Sie vertraglich festhalten, dass der Nachbar nach Nutzungsende verpflichtet ist, die Leitung zu entfernen. Dasselbe gilt, falls Sie einen Vertrag mit einer festen Laufzeit, etwa 20 Jahre, abschließen. Wie viel können Sie fordern? Sie müssen die private Leitung nicht dulden, deshalb können Sie den Betrag frei aushandeln. Dabei wird zu berücksichtigen sein, dass die Leitung tief im Boden liegt und die Bewirtschaftung kaum beeinträchtigt. Vielleicht wäre Ihr Nachbar mit einem Betrag von 1 €/lfd. m pro Jahr ein­verstanden. Dies aber ist nur ein Vorschlag. (Folge 9-2019)