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Wie viele Kleinpferde pro Hektar? Digital Plus

Wie viele Islandpferde pro Hektar darf ich als 13a-Landwirt halten? Bei Berechnung der Großvieheinheiten wird zwischen Pferden, die älter als drei Jahre sind, und jüngeren Pferden unterschieden. Bei den Kleinpferden (0,7 GV) gibt es diese Altersgrenze offensichtlich nicht.

Die Vieheinheiten­grenze müssen auch 13a-Betriebe beachten, die Islandpferde halten bzw. züchten.

Die Tierbestände sind nach dem Futterbedarf in Vieheinheiten (VE) umzurechnen. Der Umrechnungsschlüssel ergibt sich aus dem Gesetz. Für Kleinpferde ist, wie Sie richtig ausführen, gesetzlich 0,7 VE vorgesehen. Eine weitere Berechnung für Kleinpferde unter drei Jahren sieht das Gesetz nicht vor, deshalb können Sie s

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Die Tierbestände sind nach dem Futterbedarf in Vieheinheiten (VE) umzurechnen. Der Umrechnungsschlüssel ergibt sich aus dem Gesetz. Für Kleinpferde ist, wie Sie richtig ausführen, gesetzlich 0,7 VE vorgesehen. Eine weitere Berechnung für Kleinpferde unter drei Jahren sieht das Gesetz nicht vor, deshalb können Sie selbst keine Umrechnung vornehmen. Auch die Vieheinheiten-Staffel ergibt sich aus dem Gesetz. So können Sie für die ersten 20 ha nicht mehr als 10 VE, für die nächsten 10 ha nicht mehr als 7 VE, für die nächsten 20 ha nicht mehr als 6 VE jeweils je Hektar usw. halten. Bei einem 13a-Betrieb ist im Übrigen eine Flächengrenze von 20 ha und eine eigenständige Vieheinheitengrenze von maximal 50 VE festgeschrieben. Was bedeutet das für Sie? Bei 20 ha eigener und gepachteter Nutzfläche dürfen Sie insgesamt 285 Islandponys (200 VE : 0,7 VE) halten. Überschreiten Sie die 50-VE-Grenze, wird Sie das Finanzamt zur Buchführung auffordern. Überschreiten Sie die 200-VE-Grenze beim Tierbesatz, wird die Tierhaltung gewerblich. (Folge 19-2019)