Wiesenvogelschutz mit viel Geld – aber ohne Jagd

Zum Schutz von Wiesenvögeln investieren die EU und das Land NRW 19 Mio.€ in ein neues LIFE-Plus-Projekt. Prädatoren-Management scheint nicht zu den geplanten Maßnahmen zu gehören.

Artenreiches Grünland ist wertvoller Lebensraum für Wiesenvögel. Um dieses zu erhalten und zu verbessern, investieren die EU-Kommission und das Land NRW 19 Mio. € in ein neues LIFE-Plus-Projekt zum Schutz von Wiesenvögeln in NRW. Das teilte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) kürzlich mit. Im Fokus stehen dabei besonders selten gewordene Vogelarten wie der Große Brachvogel, die Bekassine oder die Uferschnepfe.

Feuchtwiesen wiesenvogeltauglich machen

Im Rahmen des EU-LIFE-Projekts wird das LANUV gemeinsam mit zehn Biologischen Stationen Maßnahmen umsetzen, um vor allem grundwassernahe Grünlandflächen (Feuchtwiesen) wieder wiesenvogeltauglich zu.

Die Laufzeit des Projekts, das Anfang Oktober gestartet ist, beträgt sieben Jahre. Zu 60% wird es aus dem EU-Umweltförderprogramm LIFE finanziert. Die NRW-Landesregierung trägt mit...


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