Digitaler Waldgipfel

Waldumbau und Wiederaufforstung geht alle an!

Auch in diesem Jahr droht die Kalamität anzuhalten und weitere Wälder zu zerstören. Für die Waldbesitzer bedeutet das: noch mehr Fläche wiederaufforsten. Dafür braucht es die Hilfe der Gesellschaft.

Mehr als 200 Mio. Festmeter Schadholz sind seit dem Sturm Friederike bundesweit angefallen, fasste Dirk Wiese, SPD-Bundestagsfraktionsvize und Forstexperte, zu Beginn des digitalen Walddialogs zusammen. Wiese hatte zu diesem Walddialog eingeladen und konnte mehr als 120 Teilnehmer begrüßen.

Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände), ging auf die dringend erforderliche Wiederbewaldung ein: „Es wird Jahre dauern.“ Nach von der Marwitz Meinung wird die Kalamität auch in diesem Jahr fortschreiten und weiteres Schadholz auf den Markt schwemmen. Inwieweit sich der Rohholzpreis erholt bzw. steigt, bleibt offen. Durch die fehlenden Einkommen aus dem Holzverkauf und die mitunter verlorenen Vermögen, sind Investitionen in die Wiederbewaldung aber nicht in allen Betrieben möglich.

Wiederaufforstung: Keine Investition ohne Kapital

Damit den Waldbesitzern aber Kapital für diese Mammutaufgabe zur Verfügung steht, erneuerte von der Marwitz seine Forderung, die Ökosystemleistungen des Waldes in Wert zu setzen. Der...


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