Wisentherde im Rothaargebirge

Gatter oder Abschuss?

Weiter ist offen, wie es mit der Wisentherde im Rothaargebirge weitergeht. Bleiben als Alternativen nur das Eingattern der Tiere bzw. deren Abschuss? Und muss vor alledem erst der öffentlich-rechtliche Vertrag gekündigt werden?

Weiter ist offen, wie es mit der Wisentherde im Rothaargebirge weitergeht. Bleiben als Alternativen nur das Eingattern der Tiere bzw. deren Abschuss? Und muss vor alledem erst der öffentlich-rechtliche Vertrag gekündigt werden?

Vor Gericht haben die beiden Sauerländer Waldbauern im Streit mit dem Wisent-Verein gewonnen. Doch in der Praxis ist seitens des Vereins seitdem nichts unternommen worden, um die im Rothaargebirge frei laufenden Wisente am Betreten der Grundstücke bzw. am Schädigen der Bäume der Waldbauern zu hindern. Daher wurde dem Wisent-Verein eine Frist gesetzt: Bis zum 19. August sollte er mitteilen, welche Maßnahmen er ergreifen wird.

Die Antwort kam fristgerecht in Form eines Schreibens von Stephan Hertel, Anwalt des Wisent-Vereins. Er teilte mit, dass nur zwei Möglichkeiten verblieben:

  • Entweder eine Genehmigung zum Bau eines Aufbewahrungsgatters und zur Betäubung zur Entnahme der Wisente aus der freien Natur oder
  • eine tierschutz-, artenschutz- und waffenrechtliche Genehmigung zur letalen Entnahme der ­Wisente.

Letzteres sei vom Landrat...