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18 °C Münster (Westfalen)

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Ein Teig, mehrere Schichten

Zauberkuchen oder magischer Kuchen mit Himbeeren

Wie von Zauberhand entstehen mehrere Schichten in dem Kuchen. Die obere Lage ist locker und ­erinnert an Biskuit, die untere puddingartig. In der Mitte befinden sich ein cremiger Abschnitt und die Beeren..

Zauberkuchen oder magischer Kuchen – das ist ein faszinierender Name für ein Gebäck. Das tolle an diesem Kuchen: Es muss nur ein Teig zubereitet werden und daraus entstehen magischerweise zwei bis drei Schichten.

Zutaten für 10 Personen

für eine Kastenform (11 x 30 cm oder größer) oder eine kleine Auflaufform (24 cm)
120 g Butter
4 Eier
1 Prise Salz
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
120 g Mehl
5ßß ml Milch
außerdem:
250 g tiefgekühlte Beeren, beispielsweise Himbeeren
Puderzucker

Zubereitung

Himbeeren auftauen lassen. Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Milch erwärmen, Eier trennen. Das Eiklar mit Salz steif schlagen.

Eigelb mit 1 Esslöffel warmem Wasser und Zucker cremig rühren. Butter langsam in die Creme einrühren. Mehl und Milch zugeben.

Das Eiweiß in drei Portionen unterheben. Wichtig: Die Eischneeflocken müssen erhalten bleiben.

Erst die Himbeeren, dann den Teig in eine gefette, am Boden mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.

Den Kuchen im heißen Ofen 70 bis 90 Minuten ­backen bis er goldgelb ist und die Masse nicht mehr wackelt.

Nach dem Backen den Kuchen für etwa 2 Stunden kalt stellen.

Dann den Kuchen aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäubt servieren

Vorbereitung: 20 min Kochen / Backen: 90 min Zubereitung: 230 min

Das steckt hinter der Magie:

Zauberkuchen oder magischer Kuchen – das ist ein faszinierender Name für ein Gebäck. Das tolle an diesem Kuchen: Es muss nur ein Teig zubereitet werden und daraus entstehen magischerweise zwei bis drei Schichten. Die obere Lage ist locker und ­erinnert an Biskuit, die untere puddingartig. In der Mitte befindet sich ein cremiger Abschnitt.

Natürlich steckt keine Zauberei hinter diesem Rezept, sondern ein sehr flüssiger Biskuitteig mit locker untergehobenem Eischnee. Der Kuchen wird bei verhältnismäßig geringen Temperaturen lange ge­backen. So hat die Teigmasse Zeit, sich aufzuteilen. Eischnee und Mehl wandern nach oben und bilden eine lockere Teigschicht. Die schweren Zutaten setzen sich unten zu einem Pudding ab. Diese Erklärung für die Abläufte liefert das Kochmagazin „Lecker“.

Wer einen Zauberkuchen ausprobieren möchte, hier ist ein Rezept. Wichtig: Es sollten nur Formen verwedet werden, die dicht sind, wie Kasten- oder Auflaufformen.