Marias Osterschinken

Seit jeher gehört das Rezept bei Familie Kirchhoff jedes Jahr zum Osterfrühstück: Schinkenspeck, der in der Karwoche in Schnittlauch und Zwiebeln eingelegt wurde.

Eingesendet/Eingereicht von Maria Kirchhoff aus Anröchte im Kreis Soest

Maria Kirchhoff aus Anröchte im Kreis Soest

(Bildquelle: Maria Kirchhoff aus Anröchte im Kreis Soest)

Ein Osterfest ohne Osterschinken – bei Familie Kirchhoff undenkbar. Seit jeher gehört das Familienrezept jedes Jahr zum Osterfrühstück: Schinkenspeck, der in der Karwoche in Schnittlauch und Zwiebeln eingelegt wurde. Wie alt die Tradition ist, kann Maria Kirchhoff nicht sagen, nur dass sie aus der Familie ihres Vaters stammt. Ihre Eltern sind auf landwirtschaftlichen und gastronomischen Betrieben groß geworden. „Wie damals üblich, hing der Schinken nach dem Räuchern zum Ausreifen unter dem Dach“, erinnert sich die heute 49-Jährige an den Hof ihrer Großeltern im Raum Dortmund. „Der Schinkentipp, wie wir die Spitze des Schinkens nennen, durfte als Erstes gegessen werden. Der Rest blieb hängen, bis der Kuckuck ruft, also etwa bis April.“ Acht bis zehn Tage vor Ostern bereitete ihre Großmutter den Schinkenspeck zu. Dazu löste sie nach dem Kochen die Schwarte und bedeckte den Schinken darunter mit einem Zwiebel-Schnittlauch-Gemisch. „Die Zwiebeln sollten allerdings nicht zu scharf sein“, empfiehlt Maria Kirchhoff.

Tipp

Aus dem Kochwasser des Schinkens lässt sich ein leckerer Eintopf zubereiten.


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