LANUV bestätigt Wolfsnachwuchs

Wolfsnachwuchs in NRW

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigt den Nachweis des ersten Wolfsnachwuchses in NRW im Rhein-Sieg-Kreis.

In der Kommune Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis wurde eine Wolfsfamilie mit Nachwuchs gesichtet. Das bestätigt die Auswertung von Bildmaterial aus dem südlichen NRW durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW). Das Territorium liegt laut Pressemitteilung des LANUV im Grenzgebiet von NRW und Rheinland-Pfalz. Aktuell prüft das Landesamt weitere Hinweise aus dem Rhein-Sieg-Kreis.

Bisher gab es in NRW Nachweise einzelner durchziehender Wölfe sowie drei territorialer Wölfe in den Wolfsgebieten Schermbeck, Senne und Eifel-Hohes Venn. Der Nachweis eines Paares mit Nachwuchs ist erstmalig.

Im Rhein-Sieg-Kreis sowie in den angrenzenden Kreisen und Gemeinden (Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis) existieren bereits ausgewiesene Förderkulissen, abgegrenzt durch das Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land und die Pufferzone Stegskopf. Die Ausweisung dieser Gebietskulissen ist laut Pressemitteilung insbesondere für die Nutztierhaltung von großer Bedeutung. Das Land NRW bietet in Wolfsverdachtsgebieten, Wolfsgebieten und Pufferzonen auf der Grundlage der "Förderrichtlinie Wolf" eine Förderung von Investitionen in vorbeugende Maßnahmen zum Herdenschutz. Gefördert werden Elektrozäunen sowie die wolfsabweisende Optimierung bestehender Zäune. Mit dem Nachweis eines territorialen Wolfsrudels im Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land werden diese beiden Förderkulissen in der nächsten Zeit in ein Wolfsgebiet mit umgebender Pufferzone umgewandelt.

Weitere Informationen zu den Förderkulissen, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in NRW sind zu finden Sie hier.

Die Homepage der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) finden Sie hier.


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