Geflügelpest

Immer mehr betroffene Gebiete in Niedersachsen

Im Landkreis Cloppenburg sind bis jetzt 16 Fälle von Geflügelpest aufgetreten. Weitere Fälle gibt es in den Landkreisen Oldenburg und Cuxhaven.

Nach einem weiteren Fall in Lastrup sind im Landkreis Cloppenburg nach amtlichen Angaben bisher 16 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 194.000 Tieren zu verzeichnen. Dabei handelt es sich vor allem um Puten, gekeult werden mussten aber auch 17.000 Enten. Durch den neuen Fall in Lastrup ist auch der Landkreis Emsland von Restriktionen betroffen. Unterdessen hat sich das Geflügelpestvirus erneut im Landkreis Oldenburg verbreitet, bei dem betroffenen Bestand handelt es sich um 21.000 Elterntiere zur Bruteiproduktion für Masthähnchen. Der Betrieb liegt in der Nähe zu einem vorhergehenden Ausbruchsbetrieb und damit in einem bestehenden Sperrbezirk. Dies ist der dritte Geflügelpestfall im Landkreis Oldenburg.

Unmittelbar neben dem Elterntierbestand gilt eine weitere Mastelterntierhaltung mit etwa 18.400 Tieren als Kontaktbestand. Die Tötung und Räumung beider Elterntierhaltungen wurde angeordnet. Aufgrund dieses Ausbruchs hat der Landkreis Cloppenburg ein sich anschließendes Beobachtungsgebiet eingerichtet.

Auch in der Gemeinde Mulsum im Landkreis Cuxhaven gibt es einen neuen Fall der hochpathogenen aviären Influenza. Bei dem betroffenen Bestand handelt es sich um etwa 30.500 Puten, davon sind etwa 15.000 Hähne ca. 18 Wochen alt und etwa 15.500 Putenküken, die sieben Tage alt sind. Der Landkreis richtete um den betroffenen Betrieb einen Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km ein. Die Tötung der Tiere wurde angeordnet.


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