Agrarkarriere

Schritt für Schritt zum Onlineprofil

Viele sind auf Facebook, Instagram und anderen sozialen Medien unterwegs. Es lohnt sich aber auch ein Jobprofil auf Onlineplattformen.

Am Donnerstag findet erstmal der Agrar-Karrieretag digital statt. Dort können sich Interessierte von 11 bis 17 Uhr Vorträge zur Karriere in der Branche anhören und sich virtuell mit Unternehmen treffen. Hier geht´s zur kostenlosen Anmeldung.

Wer auf Jobsuche ist, sollte gleichzeitig zur herkömmlichen Bewerbung ein Online-Profil bei Portalen wie Xing oder LinkedIn anlegen. Denn immer öfter suchen Unternehmen Mitarbeiter übers Internet.

Neben diesen branchenübergreifenden Portalen gibt es Angebote wie „Karrero“, speziell für die Agrarbranche. Dort lässt sich ein „AgriTalent Profil“ einrichten. Diese Plattformen bieten den Bewerbern die Chance zum Netzwerken. Dort lassen sich Gruppen beitreten, die für die Tätigkeit oder die Branche relevant sind. Wer sich aktiv in der Community beteiligt, kann so auf sich aufmerksam machen.

Daneben bieten sich spannende Möglichkeiten für das Selbstmarketing. Sie sind meist in den ­klassischen Bewerbungsunterlagen nicht möglich. Daher sollte das Online-Profil sich nicht nur mit den in der Bewerbung gemachten Angaben decken, ­sondern sie ergänzen.

Der persönliche „Fingerabdruck“ spielt eine große Rolle: Was macht einen als Person besonders und unterscheidet einen von Mitbewerben? Was ist spannend zu wissen und macht den Gegenüber neugierig, mehr über einen zu erfahren? Dabei gilt konkret, individuell und wahr zu formulieren.

Das Foto als erster Eindruck

Handyschnappschüsse sind ein absolutes No-Go für jedes Jobprofil. Verwackelte Partybilder sind ebenso tabu wie steife Porträts in voller Büromontur. Eine schicke Bluse oder ein Hemd reichen völlig aus. Es muss nicht immer der Anzug oder Blazer sein. Die Bilder sollten trotzdem hochwertig sein und der Persönlichkeit entsprechen.

Das Unternehmen als Aushängeschild

Der Unternehmensname des aktuellen Arbeit­gebers steht in den sozialen Netzwerken in der Regel unmittelbar in der Nähe des Porträts. Er dient als Aushängeschild und zieht den zweiten Blick ­suchender Personalberater auf sich. Denn meistens sitzen die interessantesten Kandidaten beim ­Wettbewerber.

Was kannst du und wer bist du?

In der Regel gibt es die Möglichkeit, einen ­Werdegang quasi als Kurzfassung des Lebenslaufes ­darzustellen. Personaler haben nur begrenzt Zeit. Sie sichten zu viele Profile, sodass sie oft nur wenige Klicks auf das Profil vornehmen können.

Für ausführlichere Angaben gibt es eventuell eine weitere Rubrik „Über mich“ und soll die Person – aus beruflicher Sicht – näher vorstellen. Hier lassen sich Gründe für eine berufliche Neuorientierung erläutern oder auch Lücken im Lebenslauf erklären.

Ehrlich währt am längsten

So manch einer fühlt sich zum Tuning des eigenen Auftritts verführt. Doch früher oder später kommen die Unwahrheiten ans Licht, spätestens dann, wenn man im neuen Job nicht die Leistung bringt und Fähigkeiten zeigt, die man vorher ­angekündigt hat. Flunkern lohnt sich also nicht.

Aktualität ist das A und O

Ein Jobprofil macht nur dann Sinn, wenn die Profilinformationen stets gepflegt und bei Änderungen aktualisiert werden. Denn vielleicht ist gerade die kleine Ergänzung, die man einfügt, das ausschlaggebende Element, das ­jemanden auf einen aufmerksam wird.

Schlagworte für die Suchmaschine

Man sollte sich in die Lage des Personalers versetzen. Nach welchen Begriffen würde man an seiner Stelle suchen, um jemand passendes zu finden? Schlagworte, auch Keywords genannt, sind sowohl für externe als auch die netzwerk­internen Suchmaschinen extrem wichtig, damit man gefunden werden kann. Der Bewerber sollte Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen sowie ­Arbeitsfelder und Branchen als entsprechendes Schlagwort nennen.

Vor der Veröffentlichung Korrektur lesen

Bevor man auf „veröffentlichen“ drückt, sollte das gesamte Profil noch einmal ­durch die Korrektur gehen. Dabei sollte man sich Zeit nehmen – denn selbst kleine Tippfehler können den positiven Gesamteindruck des ­Auftritts deutlich beeinträchtigen.

Wenn die Rechtschreibung nicht zu den Stärken zählt, sollte man den Text noch ­einmal gegenlesen lassen oder zumindest die Rechtschreibprüfung eines Textverarbeitungsprogramms nutzen.

Hier geht´s zum kostenlosen E-Paper des Agrar-Karriereheftes.

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