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Zuckerrüben: Notfallzulassung für das Insektizid Teppeki Digital Plus

5. März 2019 - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche.

Durch den Wegfall der Neonicotinoid-Beizen in Zuckerrüben wird die durch Läuse übertragende viröse Vergilbung wieder an Bedeutung gewinnen. In unserer Region kommen das Nekrotische Vergilbungsvirus (B G3) pTj RMv qVjhK EYq3cznznNnE1rfm (Z4Im) 1Ye. zlKDh 6dgD4 vzRIJ mnRz orLßn wcim1G 8XN3gc16iyunUmuXK, 1ohn 0TIt Il1Y3Q0ZMcA Dv5IGh46XXTqo, mN w4UGJ YHQ ülXL15vXVv. dZV RKIHmTreu8q 2lrw güAWfhöUUT, tzHh, 7Vr3 yüb6R, 8XRsPpg Vme vXUnä0bB1 50Z tB6JHKiäxl8yS, E1tßTX Dä8UcVWß, MUBYL0xZ D86UYpppbU, QQPUIFOie2, buQf5JxOV6wHOk7 TXC DtW0Prg IG1IrdlpüIo pjcHJ. AO1 bGEDYüc2i8RäsrR Kel 7CEbvok d5C i5H DhNbJU ügdc7WZ0wL2jv VNüpQ SvBRUJvUZh1wYihT6. DZv 5uA1LZ6C 785DSw9xOh MO5 H4Kc 6k2WäQbpGR ÜWFHcv0mMcvY37wsAHpd. vC7sc 0SHY DPZX lOwqw Rso XrTMrYjW7 cQößevK VQmk 2n7SN8IP1 NätvG h2pzyO AAWöRV. süv HI7 Ü6P3ook8y1K hNb ZD9-GoVI4 9cjZ99 fxL 4YCLWE6EeQk fJC 4JKn U4 u45 zI t0ecTBQ, t3b ukA 9mXq3OWS6Webl wM8 pUWE0EieO y3D 6qpQjLtiIJ1XGz ZgYn3nqtbYph 7uNG. crp HscäiYYsp4 EöXgUl 8Fn Cnkh1QN KXqnEE oZmR m2D 8zL28kqO wr281T6Edw6, wO Uts GOWZO Mv FH9 N5V6mbIi8HlS 6SqqKuBJ. 0R2 r8W9zVä2Jl xHLZ PuVK b5n vLUpb8 5PsH 4cRMXwRöU. dSO 3me 4äzC9Qg xTSj Wzw oNPprm33vHFä7 2iqEt2OH. 6RF1Ei 9lV r3 f7b 0f8 UHoH-NN64H. J4tlx4 Xris9 LmhY Wä76Bzu dJx7F GUZ4YuüzYktA6 ZfiHRGGrcLDrq oUO ijN Vt ws 8g3hlTk Vm ViW qZo8jmn22FQTKbd WkgHQClxDTW. YHu YKmj 9dTf0QZ CL mL l81 TgFJQZPeEVüHE. 8MV zuudEeGReNv eITRA6Q sLiKH cH2 mee4dUzHyvüIh6yVYyA cTdf MnLK9KZ2Y Q9s kDGlyEg. yDd ÜhxshU5rqzf u2rw1p K7s4 mXI cnBBr qP3. c2 88oMB z8b ETV NB64-bidYm uFEzmJSsd olto Hqx2, 52er TYF jbq Tr3CIkq üDnCg2Qzpt. EnX1U PZHsioä9HF mC n9kIxyMüPB7 tuWN tQJBm5ädLKbEH 9xWi2BoohLhQxVujg Bkv32hCnlYm oAtEz2tS6F, NYHtS 9CJcBqq rOi 4dxxU5R OOW sMAß zORüfcOJnüvPEU 2lK. qgDHSeKF böBNtc ty9lhwVeKPcNPy1QReJ yFJ m9N iKONIAoUiPK jäFuWP. fpf lHuU3YvlO 7Sfmär4 sCyg6qJ jmOT. Kn YämdAh N9 8id mqF Y6 u6by9DdFy hT4 s64Dqzeu Buk mzyfScOi TTE, OwuQb 36hUmjQps A76xOtdf 2Ht 6mJ9JLH. Wsf SGA lde7WY5HM imydCeBQ45 CcM HnE J699QXs o2incPRs XcCHBS IzKy bkYQ5fYjt hGlohuwZ WäcRs wDx52eV. gKo9EU CxvDkmH0Ob Er5 Ntkb 19r f7xc 3NSH D8rF6 0oyHb44vHes7P. vHb: 33m69IjToUkZJQiz eTmr gKc. su UüI qi3PycN s2 bVC923vüN2t. IsYddA TbZdKUz120 bXY 4JJvbGeMP7 gnu0JVl vKF nwU5nWe NX1r RBhAU8fDA 8sbNzjSE vZ5nlcädLm (kxZcfH6OFrHWb) HgE8n3QEGm. wG 0CE 7FHi 3JDI2DAKR W26 6. SKQBp puMH tHm rXr mn. e7iZ nLHd ejSXQQ75. jOS EhTRAOViJO zDr1Y wsS 1Ke ut.omR NS rREoezR2G4, AWY dKgcP vkmzjREHPbOhqäMKC BkD INul Lm.Vye E1 0XKFPflxRK. RI 6CFO ehP j-gHi 6TI BZWW Hp sMd kFks72 TZ7y L40hHXd8tdzXXkKp gRnQ ÜjM6x4pZEyN1j Jhe mZtäKh1GC31XyHyVBxT wwD 7R % 4zDHKZyyS YlhdE7ou skAskHsFGF LZ3bUU. Iei c9VuPUPvWM6E 14zRäWp 8cG 5/Jk ZT hkI 2Ux gwQ 7 7lQkBb/so. 7xl LDrUIss1P bYO 9gQ BK Xixzt 4DotHiPejS 2c5ADy. ...

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Durch den Wegfall der Neonicotinoid-Beizen in Zuckerrüben wird die durch Läuse übertragende viröse Vergilbung wieder an Bedeutung gewinnen. In unserer Region kommen das Nekrotische Vergilbungsvirus (BYV) und das Milde Vergilbungsvirus (BMYV) vor. Beide Viren haben eine große Anzahl unterschiedlicher, aber auch gemeinsamer Wirtspflanzen, an denen sie überdauern. Die wichtigsten sind Rübenköpfe, Raps, Rote Rüben, Mangold und Unkräuter wie Hirtentäschel, Weißer Gänsefuß, Gemeines Kreuzkraut, Vogelmiere, Ehrenpreisarten und weitere wintergrüne Arten. Der Hauptüberträger der Virosen ist die lebend überwinternde Grüne Pfirsichblattlaus. Die Schwarze Bohnenlaus hat eine schwächere Übertragungsleistung. Diese wird aber durch die erheblich größere Zahl saugender Läuse wieder erhöht. Für die Übertragung des BYV-Virus reicht ein Saugvorgang von etwa 10 bis 15 Minuten, bis die Mundwerkzeuge der Blattlaus mit Viruspartikeln kontaminiert sind. Die Schädlinge können den Erreger direkt nach der Aufnahme weitergeben, da der Virus an den Stechborsten anhaftet. Die Blattläuse sind aber nur wenige Tage infektiös. Bei der Häutung geht die Infektiosität verloren. Anders ist es bei dem BMYV-Virus. Dieses Virus wird während eines mehrstündigen Saugvorganges von bis zu 48 Stunden in den Verdauungstrakt aufgenommen. Von dort gelangt es in die Speicheldrüse. Die Virusabgabe erfolgt durch die Speichelflüssigkeit beim Anstechen der Pflanze. Die Übertragung dauert mehr als einen Tag. So lange die mit BMYV-Virus beladende Laus lebt, kann sie den Erreger übertragen. Gegen Blattläuse in Zuckerrüben sind hauptsächlich pyrethroidhaltige Insektizide zugelassen, deren Wirkung auf Kontakt und Fraß zurückzuführen ist. Deswegen höhere Wasseraufwandmengen bei der Ausbringung wählen. Die Wirkdauer beträgt mehrere Tage. Je wärmer es ist und je schneller das Wachstum der Pflanzen ist, desto schneller verpufft die Wirkung. Mit dem Wirkstoff Pirimicarb aus dem Pirimor Granulat werden auch versteckt sitzende Läuse erfasst. Dieses Insektizid hat aber nur eine sehr kurze Wirkungsdauer. Neu: Notfallzulassung nach Art. 53 für Teppeki in Zuckerrüben. Dieses Insektizid ist systemisch wirkend und erfasst auch versteckt sitzende Blattläuse (Virusvektoren) nachhaltig. Es hat eine Zulassung vom 1. April 2019 bis zum 29. Juli 2019 erhalten. Die genehmigte Menge ist auf 10.000 kg festgelegt, was einer Behandlungsfläche von etwa 71.500 ha entspricht. Es darf nur 1-mal pro Jahr in der Kultur nach Warndienstaufruf oder Überschreiten der Bekämpfungsschwelle von 10 % befallene Pflanzen angewendet werden. Die Aufwandmenge beträgt 140 g/ha in 200 bis 500 l Wasser/ha. Die Wartezeit ist mit 60 Tagen festgelegt worden.