Weizen – keine Gefahr in Verzug

Weizen hat bis auf spätere Lagen die Ähren geschoben. Aktuell ist der Krankheitsdruck gering.

Braunrost ist in den wärmeren Lagen des Rheinlandes/Ruhrgebiets in unbehandelten Schlägen zu finden.

Im Raum Unna zeigt Winnetou auch nach Vorbehandlung um den 5. Mai erste Symp­tome. In den übrigen Landesteilen stellt dies jeweils die Ausnahme dar.

In Beständen ohne Braunrostbefall kann abgewartet werden, bis feucht warme Witterung Fusariuminfektionen bzw. die Entwicklung von Braunrost oder DTR erlaubt (eventuell in der nächsten Woche).

Für dann notwendige Behandlungen ist z. B. Skyway Xpro mit 1,0 bis 1,25 l/ha geeignet. Sofern bereits ein Carboxamid-haltiges Produkt wie Input Xpro, Aviator Xpro, Champion oder Skyway vorgelegt wurde, sollte in der Abschlussbehandlung mit Carboxamid-freien Varianten gearbeitet werden.

Infrage kommt dann z. B. Osiris mit 2,5 l/ha oder eine Mischung aus 1,25 l/ha Osiris + 0,5 l/ha Prosaro.

In Mulchsaaten von Stoppelweizen ist auch DTR zu beachten. Hier ist die Kombination aus 0,8 l/ha Input + 0,5 l/ha Gladio besonders geeignet.

Bei sehr warmer Witterung kann der Einsatz höherer Fungizid-/Azolmengen auch zu Pflanzenstress führen.

Besonders auf schwachen Standorten sind entsprechende Behandlungen nach Möglichkeit in den Abend- bzw. frühen Morgenstunden durchzuführen.

In Beständen mit Braunrostbefall sollte in den nächsten Tagen, spätestens bei erneuter Infektionslage, mit den oben genannten Kombinationen behandelt werden.


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