Weizen – Gelbrostbefall nimmt zu

Spätere Saaten schieben F-2 bzw. F-1 und waren bislang weitestgehend gesund. Seit Anfang der Woche hat der Befall mit Gelbrost zugenommen.

In Weizen nimmt der Gelbrostbefall zu. (Bildquelle: Hanhart)

Die Bestände sollten also kontrolliert und bei Befall mit Fungiziden behandelt werden. Gegen Gelb- und Braunrost reicht ein Einsatz von z. B. 1 l/ha Orius. Kommt Mehltau hinzu, sind Mischungen aus 0,6 l/ha Gladio + 0,6 l/ha Orius geeignet.

In früheren und mittleren Saaten wird, je nach Standort, das Fahnenblatt bzw. das vorletzte Blatt geschoben. Seit Anfang der Woche sind hier frische Septoria-tritici-Symptome auf den unteren Blättern zu finden. Im Kombination mit stärkeren Niederschlägen und anhaltenden Blattnässephasen wird eine Ausbreitung auf die oberen Blätter stattfinden. In diesen Beständen empfiehlt sich ein Einsatz von Amistar Opti. Über das enthaltene Chortalonil wird eine sehr gute vorbeugende Wirkung erzielt. Um die Rostwirkung abzusichern, kann unter anderem Orius mit 0,5 l/ha zugemischt werden. Ist auch Mehltau zu bekämpfen, sind Mischungen aus 1,25 l/ha Amistar Opti + 0,6 l/ha Gladio geeignet.

Gelingt in Beständen mit starkem Septoria-Befall die Behandlung gegen Septoria erst nach einer Infektionsphase, ist eine Kombination aus z. B. 0,8 bis 1 l/ha Elatus Era + 1,25 bis 1,5 l Amistar Opti zu bevorzugen. Über das Elatus Era können Infektionen drei bis maximal fünf Tage rückwirkend gestoppt werden. Über eine ähnlich gute Wirkung verfügen auch Ascra Xpro (1,25 l/ha) und Ceriax (2 l/ha). Mit diesen Mischungen sind dann auch die Roste abgedeckt.

Weitere Hinweise finden sich im Fungizidbeitrag der letzten Woche.

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