Weiter auf Fusarium achten

Maisbestände sehr unterschiedlich entwickelt / Sehr gute Bestände bis Totalausfälle / Stärkeeinlagerung läuft / Erster Probeschnitt

Die Witterung in der vergangenen Woche war für Infektionen mit Fusarium äußerst günstig. Mit Behandlungen in dieser Phase sind sicherlich gute Wirkungen erreicht worden. Letztendlich wird die Ausbreitung mit Toxinen von der weiteren Witterung bestimmt.

Kritisch ist anhaltend feuchte Witterung, insbesondere auch in der Abreifephase. Sollte diese feuchte, warme Witterung zum Wochenende und in der nächsten Woche weiter anhalten, kann auf hoch gefährdeten Standorten eine zweite Behandlung sinnvoll sein.

Hoch gefährdet sind vor allem Standorte, wo extrem anfällige Sorten wie Tobak und Ritmo (extrem anfällig), aber auch Smaragd, Alexander, Inspiration oder JB Asano nach Mais angebaut werden. Bei pflugloser Bestellung nach Mais besteht das höchste Risiko. Hier könnte eine Nachlage von z. B. 1,0 l/ha Soleil oder 1,1 kg/ha DON-Q in Erwägung gezogen werden. Dort, wo bisher und insbesondere zur Ährenbehandlung kein oder nur wenig Tebuconazol eingesetzt wurde, kann auch z. B. mit 0,75 l/ha Orius nachbehandelt werden. Ausdrücklich möchten wir darauf hinweisen, dass Nachbehandlungen gegen Fusarium nur in beschriebenen Ausnahmefällen sinnvoll sind.


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